LauschOrte

Sounds & Stories

LauschOrte ist ein literarisch-musikalischer Audiowalk, den das Literaturhaus Bremen und das Kammerensemble Konsonanz gemeinsam entwickelt haben. Mit den Hörstücken sollen neue Perspektiven auf verschiedene Orte in der Bremer Innenstadt eröffnet werden. So bieten alle 17 Hörstationen die Möglichkeit, für ein paar Minuten innezuhalten, zuzuhören und die Stadt auf eine sinnlich-ästhetische Weise zu erkunden und nebenbei etwas über die Bremer Stadtgeschichte zu lernen. Bei den LauschOrten verknüpfen sich künstlerische Erzählungen mit historischen Fakten und ermöglichen dadurch eine multiperspektivische, zeitgemäße Wissensvermittlung. Die fein komponierten und professionell produzierten Hörstücke sollen die Entdeckungslust anregen und die Neugier wecken, sich noch intensiver mit ausgewählten Orten, Gebäuden und Schauplätzen zu beschäftigen.

Logo von "LauschOrte"

Alle Texte wurden eigens für die LauschOrte von Autor*innen geschrieben, die in Bremen leben, hier geboren sind oder lange hier gelebt haben. Einige Autor*innen nähern sich ihrem Ort sehr poetisch, andere mit einem kritischen Blick oder auf liebenswerte Weise humorvoll. Alle Texte sind so auf eine einzigartige Weise mit den Orten verbunden – immer äußerst kreativ und zugleich informativ.

Die Beteiligten

Jeder Text wurde ins Englische übersetzt und von Schauspieler*innen aus Bremen auf Deutsch und Englisch eingesprochen. So können sich die Hörer*innen aussuchen, ob sie die deutsche oder die englische Version hören möchten. Da die englische und deutsche Version von verschiedenen Schauspieler*innen unterschiedlich interpretiert und im Studio teils mit feinen Unterschieden abgemischt wurde, lohnt es sich auch, beide Versionen zu hören und miteinander zu vergleichen. Die Musiker*innen aus der freien Szene Bremens kommentieren die Texte musikalisch mit Barock- und Rockmusik, Klassik, Beats und Jazz. Auch Gastmusiker*innen aus befreundeten Städten steuern ihre Klänge bei.

Durch die Einbindung so vieler Autor*innen, Musiker*innen, Übersetzer*innen und Schauspieler*innen geben die LauschOrte zugleich einen Einblick in die Vielfalt der freien lokalen Kunstszene – alle involvierten Künstler*innen stehen für die große literarische und musikalische Bandbreite Bremens als Stadt der Musik und als offizielle UNESCO City of Literature.

In der Praxis heißt das:

An allen 17 LauschOrten in der Bremer Innenstadt finden sich gestaltete Schilder mit einem QR-Code. Über diesen Code können alle Hörstücke mit einem Mobiltelefon oder Tablet angehört werden. Zugleich ist es möglich, sich jeden LauschOrt über die Website jederzeit überall anzuhören.

Das gesamte Projekt ist Teil des offiziellen Bremer Aktionsprogramms Bremen wird neu zur Revitalisierung der Innenstadt. Zugleich sind die LauschOrte eines der Leuchtturmprojekte bei Bremens erfolgreicher Bewerbung um den UNESCO-Titel City of Literature.

Ein Projekt des Bremer Literaturkontors und des Kammerensemble Konsonanz. 


Die einzelnen Stationen und mehr zum Projekt unter: www.lauschorte.de


Die LauschOrte

LauschOrte – Telefonzelle im Schnoor

Klaus Johannes Thies war lange Zeit für Radio Bremen tätig. Er schreibt Prosaminiaturen und Hörspiele. Für das Projekt "LauschOrte" hat er einen Text über die Telefonzelle im Schnoor geschrieben.

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LauschOrte - Der Lichtbringer

Katharina Mevissen war Bremer Autor*innenenstipendiatin und hat für die "LauschOrte" einen Text zur Wandskulptur "Der Lichtbringer" geschrieben, die über dem Eingang zur Böttcherstraße hängt. Hier ist die englische Version zu hören.

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LauschOrte - Hirt mit Schweinen

Für das Projekt "LauschOrte" hat Kinderbuchautorin Anna Lott einen Text über die Skulptur "Hirt mit Schweinen" geschrieben, der vom Ensemble Namu Nonett musikalisch begleitet wird. Hier ist die englische Version zu hören.

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