Bremen ist seit Oktober 2023 UNESCO Creative City of Literature – nicht zuletzt auch deshalb wurde der Hansestadt diese Ehre zuteil, weil es in der Stadt eine beeindruckend vielfältige und lebendige Autor*innenszene gibt.
Zur Förderung des literarischen Nachwuchses sowie professionell arbeitender Autor*innen hat der Senator für Kultur in den letzten vier Jahrzehnten jährlich zwei Stipendien vergeben und damit nicht wenigen Bremer Autor*innen zum nachhaltigen Durchbruch auf dem Buchmarkt verholfen. Nach Titelerhalt konnte die ausgeschriebene Stipendienanzahl 2024 von zwei auf insgesamt sechs Stipendien erhöht werden.
Aktuell werden drei Nachwuchs- und drei Projektstipendien vergeben, wobei mindestens ein Nachwuchs- oder Projektstipendium an ein Kinder- bzw. Jugendbuchprojekt verliehen wird, um die starke Präsenz von Kinder- und Jugendbuchautor*innen in Bremen zu würdigen und weiter zu fördern.
Neben den Stipendien, die der Senator für Kultur vergibt, bietet der Bevollmächtigte beim Bund den Stipendiat*innen seit 2021 die Möglichkeit eines Arbeitsaufenthalts von ein bis sechs Monaten in einem Apartment des Gästehauses der Bremer Landesvertretung in Berlin an.
Mit dem „Artists in Residence“-Programm möchte die Landesvertretung Bremen einen weiteren Beitrag als „Bremer Kulturbotschaft“ und „Schaufenster für Bremen und Bremerhaven“ in Berlin leisten.
Stipendiat*innen aller Jahre
2025: Corinna Pourian, Leyla Bektaş, Katrin Heins & Janick Hoepfel, Livia Hott, Theresa Kleiner
2024: Will Gmehling, Sarah von Lüttichau, Jeff Hemmer & Nele Miesner, Laura Heimann, Kristin Moldenhauer // 2023: Anke Bär & Katrin Schumacher // 2022: Jörg Isermeyer & Donka Dimova // 2021: Ursel Bäumer & Frauke Schumacher // 2020: Leyla Bektaş, Jutta Reichelt & Ulrike Kuckero // 2019: Laura Müller-Hennig & Annegret Achner // 2018: Helge Hommers & Jörg Kasimir // 2017: Martina Rapp & Hans-Hermann Mahnken // 2016: Sabine Breitbach & Bettina Beutler-Prahm // 2015: Katharina Mevissen & Gianna Lange // 2014: Philipp Böhm & Benjamin Tietjen // 2013: Nicoleta Craita Ten’o & Betty Kolodzy // 2012: Renate Ullerich & Janko Marklein // 2011: Corinna Gerhards & Fabian Hischmann // 2010: Christina Böhm & Torsten Wohlleben // 2009: Antonia Bontscheva-Sodemann & Nikolas Hoppe // 2008: Imke Müller-Hellmann & Ronald Fricke-Richter // 2007: Frauke Röhrs & Iris Anna Otto // 2006: Ulrike Kleinert & Peter Holz // 2005: Nalini Bhat & Martin Brinkmann // 2004: Tim Schomacker & Andreas Calic // 2003: nicht vergeben // 2002: Sabine Schiffner & Kirsten Steppat // 2001: Nora Bossong & Elisabeth Gänger // 2000: Marlis Thiel & Colin Böttger // 1999: Vera Kissel & Malin Schwerdtfeger // 1998: Angelika Sinn & Peter König // 1997: Artur Becker & Will Gmehling // 1996: Heidelore Kluge & Ria Neumann // 1995: Katrin Aumann & Cornelia Kurth // 1994: Uli Lehnhof & Andreas Klee & Julia Schöb // 1993: Kurt Drawert & Nicholas Hause // 1992: Peter Abromeit & Dierk Rohdenburg // 1991: Gotthard Kuppel & Thomas Vanesta // 1990: Jürgen Dierking & Johann P. Tammen // 1989: Anna Dross & Elvira Noa // 1987: Inge Backhaus & Antonia Loukakou // 1985: Libuse Moniková & Gerald Sammet // 1983: Axel Svehla & Uwe Herkt // *1981: Elfi Hartenstein & Ursel Habermann // *1979: Peter Kuhweide & Urs Ledergerber & Gerhard Ochs
* noch unter anderem Namen
Zwischen 1979 und 1989 wurde das Stipendium nur alle zwei Jahre vergeben.