AUSSCHREIBUNGEN

Stipendien und Preisgelder ermöglichen vielen Autor*innen erst, ihren Beruf ausführen zu können. Darüber hinaus trägt eine Veröffentlichung von eigenen Texten über Ausschreibungen zur Sichtbarkeit bei. Auf dieser Seite vereinen wir unsere eigenen Auschreibungen wie das Bremer Autor*innenstipendium mit Fremdausschreibungen aus der überregionalen Literaturszene und dem weltweiten Netzwerk der Creative Cities. Ein regelmäßiger Blick lohnt sich auf jeden Fall.

eine Hand hält ein MiniLit-Heft

© Rike Oehlerking

Texte für MiniLit gesucht

Möchtest du deinen Text gerne in gedruckter, veröffentlichter Form sehen? Dann bewirb dich damit bei uns für ein MiniLit-Heft. Du bekommst ein richtiges Lektorat und jede Menge hilfreiche Erfahrung für den Literaturbetrieb. Und am Ende darfst du deinen veröffentlichten Text in den Händen halten.

Zur Ausschreibung

Ausschreibungen aus dem City-of-Literature-Netzwerk

Tukums UNESCO City of Literature Writer-in-Residence Programme Oktober 2026 

Die City of Literature Tukums bietet einem*r Autor*in aus einer Literaturstadt die Möglichkeit, im Oktober 2026 nach Tukums zu kommen und vier Wochen (oder zwei Wochen) lang im mittelalterlichen Jaunpils Writers’ Castle zu wohnen und zu arbeiten. Zur gleichen Zeit hält sich auch ein*e lettische Autor*in in der Residenz auf, so dass ein direkter Austausch und Kontakt möglich ist. Damit sollen das gegenseitige Verständnis und die Freundschaft zwischen den Literaturstädten gefördert werden.
Das Stipendium beinhaltet einen zwei-bis vierwöchigen Aufenthalt in einem Appartment des Jaunpils Writers’ Castle mit Verpflegung, Transport vom Flughafen Riga am Ankunfts- und Abreisetag, Teilnahme an Veranstaltungen und Kontakte zur lokalen Literaturszene während des Aufenthalts. Außerdem erhält der*die Stipendiat*in ein Stipendium im Wert von 800€ (bei vier Wochen Aufenthalt) bzw. 400€ (bei zwei Wochen Aufenthalt) Voraussetzung sind gute Englischkenntisse und mindestens zwei veröffentlichte literarische Werke (Roman, Sachbuch, Theaterstück o.a.) und/oder eine Übersetzung ins Lettische. Der*die Stipendiat*in wird Anfang August 2026 bekanntgegeben.

Bewerbungsschluss: 30. Juni 2026

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2026 Jinju International Youth Creativity Development Camp

Jinju City in Südkorea lädt mit dem “2026 Jinju International Youth Creativity Development Camp” vom 21. bis 26. August 2026 (5 Nächte und 6 Tage) zehn junge Kreative und Kunstschaffende aus UNESCO Creative Cities ein, um durch die Teilnahme an einem internationalen Austauschprogramm deren Kreativität und Kulturkompetenzen zu unterstützen. Die Teilnehmenden lernen durch Workshops, Austellungsbesuche und Stadttouren viele Facetten von Jinju City kennen und gehen in den direkten Austausch mit koreanischen Studierenden, die ebenfalls an dem Camp teilnehmen. 

Die Organisation liegt beim Jinju UCCN Steering Committee and YMCA Jinju

Bewerbungszeitraum: 11. Mai bis 19. Juni 2026

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Bremer Netzresidenz 2024/25 für Alejandro Radawski

Der in Krakau lebende Alejandro Radawski wird für sein Projekt "Something in the way they look at me" mit der Bremer Netzresidenz 2024/25 ausgezeichnet. Er möchte in seinem Projekt den Bremer historischen Gebäuden, Museen, kulturellen Einrichtungen und Parks „Persönlichkeit“ verleihen.

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Erfolgreiche Texte

Womit bewerben sich andere Autor*innen? Welche Texte hatten Erfolg? Hier bekommst du einen Einblick in Arbeiten, die bei einer Bewerbung auf eine Ausschreibung erfolgreich waren. Lies rein!

Ausschreibungen, Stipendien, Residenzen für Autor*innen

Text für die Rubrik Spielwiese

Die zett, das Magazin des Kulturzentrums Schlachthof, sucht für die Rubrik „Spielwiese“kurze Texte von euch: Gedichte, Kommentare, Text-Miniaturen, Bilder und andere kreative Beiträge. 

Gesucht werden kurze Texte und Arbeiten im Umfang von etwa 500 bis 1.000 Zeichen. 

Ende Juni erscheint bereits die zweite Ausgabe der neu aufgestellten zett. Redaktionsschluss für Vorschläge für die Spielwiese ist der 09. Juni. Die dann folgende Deadline ist der 1. August.

Die aktuelle Ausgabe findet ihr auf der Website des Schlachthofs: 
https://tinyurl.com/4r22xpam

Die zett versteht sich als Zeitungswerkstatt und Plattform für Nachwuchsautor*innen, Schreibende, Kreative und alle, die Lust haben, ihre Perspektiven zu teilen. Da das Magazin nicht kommerziell arbeitet, können wir leider kein Honorar zahlen. Die Ausschreibung richtet sich deshalb insbesondere an Menschen, die gerade damit anfangen, ihre Texte zu veröffentlichen. 

Die „Spielwiese“ soll ein Ort für neue Stimmen, Ideen und Formate sein. Wer Lust hat, sich darüber hinaus einzubringen, ist auch herzlich eingeladen, bei den Redaktionssitzungen vorbeizuschauen und die zett mitzugestalten.

Falls du dabei sein möchtest, melde dich mit deinem Vorschlag per Mail an zett@schlachthof-bremen.de. Und wenn du in den E-Mail-Verteiler für die Einladungen zur Redaktionssitzung aufgenommen werden willst, ebenfalls. 

WORTMELDUNGEN VON NACHWUCHSAUTOR*INNEN GESUCHT!

Die Crespo Foundation ruft junge Autor*innen dazu auf, sich für den mit insgesamt 15.000 € dotierten WORTMELDUNGEN-Förderpreis zu bewerben. „Die Zeit in die Hand nehmen.“ – Wie lässt sich schreibend einer Gegenwart begegnen, die wenig Raum für eigene Zeitgestaltung lässt? lautet die Fragestellung, die in diesem Jahr von Ivna Žic, Trägerin des WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreises 2026, formuliert wurde.
 

Nachwuchsautor*innen sind aufgefordert, darauf literarisch und kritisch mit einem noch unveröffentlichten deutschsprachigen Prosatext oder literarischen Essay von 9.000 bis 20.000 Zeichen Länge zu antworten. Bewerben können sich volljährige Autor*innen, die weder eine eigenständige Buchpublikation (betrifft auch E-Books) veröffentlicht noch einen Vertrag mit einem Verlag oder einer Literaturagentur abgeschlossen haben. Mit dem WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Förderpreis für kritische Kurztexte möchte die Stiftung junge Autor*innen dazu motivieren, gesellschaftskritische Positionen zu aktuellen Diskursen zu entwickeln.

Es werden drei Förderpreise vergeben; die Dotierung beträgt insgesamt 15.000 Euro. Die Shortlistnominierung ist mit je 500 Euro dotiert. Als weitere Förderung werden alle zehn Autor*innen der Shortlist im Frühjahr 2027 zu einem zweitägigen Workshop mit Lektor*innen und einem Autor oder einer Autorin nach Frankfurt eingeladen. 

Einsendeschluss: 30. Juni 2026 

Romanwerkstatt Berlin 2026/27

Leitung: Michael Wildenhain

Ziel der Romanwerkstatt ist es, einen begonnenen Roman im Rahmen der Werkstatt weiterzuentwickeln und im besten Fall fertigzustellen. Zu diesem Zweck finden an vier Wochenenden Werkstatttreffen statt. In einer Gruppe von fünf oder sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden die Texte mit lektorierender Absicht diskutiert. Besonders erwünscht sind literarische Arbeiten, die soziale Aspekte oder politische Tatbestände und Geschehnisse reflektieren. Ein Schwerpunkt der Werkstattgespräche liegt auf dem Aufbau bzw. der Struktur derliterarischen Projekte sowie auf Fragen und Strategien politischen Schreibens.

Die Werkstatt richtet sich an deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die schon erste Schritte im literarischen Leben unternommen haben (Publikation eines Buchs oder Theaterstücks/UA, Stipendium/Preis o.ä.) oder eine besondere Begabung erkennen lassen. Die Ausschreibung erfolgt 
bundesweit sowie in der Schweiz und in Österreich.

Geleitet wird die Werkstatt von Michael Wildenhain, Autor diverser Romane und Theaterstücke. Zuletzt erschienen sind die Romane „Das Ende vom Lied“, 2026 „Die Erfindung der Null“, 2020, „Das Singen der Sirenen“, 2017 (Longlist Deutscher Buchpreis Frankfurt), und „Das Lächeln der Alligatoren“, 2015 (Shortlist des Leipziger Buchpreises); sowie 2024 das Sachbuch „Eine kurze Geschichte der Künstlichen Intelligenz“; alle im Klett-Cotta-Verlag, Stuttgart. Michael Wildenhain war mehrmals Gastprofessor am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (zuletzt WiSe 2015/16) sowie Leiter verschiedener Prosa- und Romanwerkstätten.

Der Erfolg, den die Romanwerkstatt des Literaturforums im Brecht-Haus in den vergangenen Jahren 
erzielte, zeigt sich exemplarisch an den inzwischen erschienenen Romanen der Teilnehmer bisheriger
Romanwerkstätten. Die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird vom Literaturforum im Brecht-Haus (Christian Hippe/Isabel Wanger) und von Michael Wildenhain durchgeführt.

Bewerbungen mit Lebenslauf, Exposé (2-3 Seiten) und Textprobe (20-25 Seiten) des Romans in einfacher Ausfertigung müssen bis zum 15. Juli 2026 (Poststempel) per Post (!) an folgende Adresse geschickt werden:

Literaturforum im Brecht-Haus
„Romanwerkstatt“
Chausseestraße 125
10115 Berlin

Die Teilnehmenden werden bis spätestens 31. August 2026 benachrichtigt. Absagen werden nicht 
verschickt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt.
Termine:

1. Werkstattwochenende: 03./04. Oktober 2026
2. Werkstattwochenende: 05./06. Dezember 2026
3. Werkstattwochenende: 13./14. Februar 2027
4. Werkstattwochenende: 03./04. April 2027.

Die Abschlusslesung findet am 28. Mai 2027 im Literaturforum im Brecht-Haus statt.

Beginn der Werkstatt: 03. Oktober 2026, 12.30 Uhr.
Ort: Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin.

Keine Teilnahmegebühr! Nebenkosten (Reise, Verpflegung, Unterbringung) gehen zu Lasten der 
Teilnehmer/innen.

Weiterbildungsmaster Kulturelle Bildung an Schulen der Philipps-Universität Marburg

Der Weiterbildungsmaster Kulturelle Bildung an Schulen der Philipps-Universität Marburg eröffnet in Kooperation mit der Crespo Foundation die siebte Bewerbungsrunde für das Wintersemester 2026/28.

Der 2014 erstmals gestartete Weiterbildungsmaster Kulturelle Bildung an Schulen der Philipps-Universität Marburg öffnet sein Bewerbungsportal ab sofort für die neuen Bewerber:innen. 

Das mit seinem Profil deutschlandweit einmalige Weiterbildungsangebot der Philipps-Universität Marburg qualifiziert Künstler:innen, Vermittler:innen und Lehrer:innen sowie alle an der Schnittstelle zwischen Kultureller Bildung und Schule Arbeitenden gemeinsam in einem zweijährigen Weiterbildungsangebot. Dabei geht es zentral um die Frage Haltung in der interprofessionellen Ausgestaltung der Arbeit, um die gelungene Zusammenarbeit zwischen den Institutionen und die Erhöhung der eigenen Koordinations- und Leitungskompetenz. Die dazu notwendigen Kompetenzen werden in einem vielfältigen und praxisnahen Studium in insgesamt sechs Modulen wissenschaftlich fundiert erworben und für das eigene Praxisfeld nutzbar gemacht.
Um dies zu gewährleisten, arbeitet der Studiengang mit renommierten Wissenschaftler:innen und Künster:innen aus dem ganzen Bundesgebiet als Dozenten des Studiengangs zusammen. Der Master kann über ein besonderes Verfahren auch von Interessierten ohne Hochschulabschluss studiert werden. Das Studium wird mit einem Abschluss „Master of Arts“ abgeschlossen. Das Studium umfasst in zwei Jahren 28 Präsenztage und kostet pro Semester 1.700.-€ Studiengebühren zzgl. Verwaltungsgebühr. Die Crespo Foundation vergibt zur Unterstützung von Kulturschaffenden insgesamt 10 Stipendien in einer Höhe von 9.000€.

Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2026. 

Interessierte können sich über den Studiengang und über das Bewerbungsverfahren auf der Seite www.wbm-kubis.de informieren oder aber sich auch persönlich nach Terminvereinbarung unter kubis@staff.uni-marburg.de persönlich oder telefonisch beraten lassen. Bitte nehmen Sie im Vorfeld Kontakt mit dem Studiengang auf.

Schwerpunkt Kreatives Schreiben als Soziale Praxis an der HKS Ottersberg!

Du schreibst gern? Und du möchtest mit deiner Arbeit einen Beitrag zu einem sozialen Miteinander leisten? Dann ist der Schwerpunkt Kreatives Schreiben als Soziale Praxis an der HKS Ottersberg genau das Richtige für dich!

Denn Schreiben ist mehr, als nur Worte auf Papier zu bringen. Es ist eine künstlerische Praxis, die Identitäten formt, Beziehungen gestaltet und gesellschaftliche Prozesse reflektiert. Schreibend und lesend treten wir in Dialog, nehmen Perspektiven wahr und tragen dazu bei, welche Geschichten erzählt werden – und welche ungehört bleiben. Im Schwerpunkt Kreatives Schreiben lernst du Schreiben als eine soziale Kunst zu begreifen, mit Poesie soziale Situationen zu erforschen und zu gestalten, kollaborativ Erzählungen und Stücke zu entwickeln, in denen die Stimmen aller Beteiligten wahrnehmbar werden.

Das erwartet dich:

Ob in Schreibwerkstätten, künstlerischen Projekten, freien Schreibkollektiven oder Redaktionen – Schreiben wird in vielen Formen nicht nur einsam am Schreibtisch, sondern immer häufiger in einem lebendigen Miteinander praktiziert. Das Studienprogramm „Kreatives Schreiben als soziale Praxis" qualifiziert dafür, Schreibprozesse zu initiieren, reflektiert anzuleiten und durch alle Phasen hindurch zu begleiten. Es gibt dem eigenen kreativen Schreiben als künstlerischer Praxis Raum, betrachtet diese jedoch immer wieder als Teil eines sozialen Geschehens, in dem auch die eigene Rolle als Akteur*in kritisch reflektiert wird. Neben wichtigen Grundlagenkenntnissen zu Community Building, kollaborativen und kollektiven kreativen Prozessen, konstruktiven Feedbacktechniken, diskriminierungskritischer Sprache, literatur- und kulturwissenschaftlichen Grundlagen des Schreibens vermittelt das Studienprogramm auch Methoden und Theorien des Kreativen Schreibens sowie der Schreibprozessforschung. Wissenschaftliche, theoretische und methodische Lehrinhalte treten so in einen produktiven Dialog mit dem Schreiben als sozialer Kunst.

Bewerbungsfrist für das WS 2026/27 ist der 31. Mai 2026
Hier geht es zum Online Bewerbungsformular

Explore and Create Day ist am 18. Juni 2026
Ein offizieller Aufnahmetag mit Infoveranstaltungen und Workshops

Interessierte können sich über den Studiengang und über das Bewerbungsverfahren auf der Seite www.hks-ottersberg.de/kreatives_schreiben informieren.

Wenn die reguläre Bewerbungsfrist abgelaufen ist, gibt es Optionen einer nachträglichen Bewerbung:
Anfragen an das Bewerbungsbüro senden berit.schumann@hks-ottersberg.de

 

Treffen junger Autor*innen in Berlin 26. bis 30. November 2026

Du schreibst gern Gedichte, Theaterstücke, Kurzgeschichten, Slam Poetry oder experimentierst mit Sprache? Du willst deine Texte vor Publikum bei einer Lesung in Berlin vorstellen? Du hast Lust, andere junge Autor*innen kennenzulernen, dich mit Profis auszutauschen und dich in Workshops rund ums Schreiben auszuprobieren? Dann bewirb dich jetzt für das Treffen junger Autor*innen 2026! Die Gewinner*innen reisen zum fünftägigen Festival nach Berlin. Weitere 20 Autor*innen erhalten einen Buchscheck sowie ein Jahresabo einer Literaturzeitschrift. Du kannst bis zu fünf Textseiten oder zehn Gedichte einsenden. Es besteht auch die Möglichkeit, Texte in anderen Sprachen oder mehrsprachige Texte einzureichen.

Für alle jungen Autor*innen im Alter von 11 bis 21 Jahren.

Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2026. 

Mehr Infos

Bewerben kann sich deutschsprachige Schriftsteller*innen, die mindestens eine Buchveröffentlichung in einem Publikumsverlag vorweisen können. Es handelt sich um bis zu drei dreimonatige Wohn- und Arbeitsstipendien in den Bereichen Prosa, dramatisches Schreiben oder Lyrik. Dotierung: Prosa- bzw. Dramastipendien jeweils 4.000 Euro, Lyrikstipendium 5.000 Euro. Wohnen im Stuttgarter Schriftstellerhaus, Präsenzpflicht. 

Bewerben bis zum 30. Juni 2026.

Einzureichen sind in 5-facher Ausführung:

  1. eine Biografie,
  2. eine Bibliografie,
  3. ein Motivationsschreiben, an welchem Projekt während des Aufenthalts gearbeitet werden soll und warum Sie nach Stuttgart kommen wollen,
  4. sowie eine kurze Werkprobe (Richtwert: bei Prosa 10-20 Seiten, bei Lyrik 10-20 Gedichte). Bitte schicken Sie keine Bücher und CDs. Eine Rücksendung der Unterlagen ist leider nicht möglich.
  5. Außerdem sind nach Möglichkeit zwei Persönlichkeiten aus dem literarischen Leben zu nennen, die für Werk und Person einstehen.

Wir weisen darauf hin, dass wir bei der Auswahl der StipendiatIn besonderen Wert auf das Motivationsschreiben legen.

Eine vom Vorstand des Stuttgarter Schriftstellerhauses benannte Jury entscheidet über die Vergabe der Stipendien.

Die Stipendien sind mit einer Präsenzpflicht im Stuttgarter Schriftstellerhaus verbunden. In einer Veranstaltung wird der Stipendiat/die Stipendiatin der Öffentlichkeit vorgestellt. Wir wünschen uns, dass der Stipendiat/die Stipendiatin sich an Aktivitäten des Hauses beteiligt und nach Möglichkeit eine literarische Bilanz zieht.

Wichtiger Bestandteil des Stipendiums sind zudem regelmäßige Beiträge für unser Blog »Kanalstraße 4«.

Um das sechsmonatige Aufenthaltsstipendium in Dortmund von Mai bis Oktober 2027 können sich deutschsprachige Autor*innen bewerben, die bereits eigene Werke in einem Publikumsverlag veröffentlicht haben oder deren Werke von der Jury als gleichwertig anerkannt werden, weil sie sich in Medien angrenzender Sparten bewegen (z.B. Drehbuch, Hörspiel, Comic, Spoken Word) oder interdisziplinär angelegt sind. Das Stipendium bezieht sich thematisch auf städtische Wandlungsprozesse, Neue Urbanität und die damit verbundenen gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche. Die Ausschreibung richtet sich an Autor*innen, die sich in literarischer Form mit eben dieser Transformation des Urbanen, ihren Mentalitätsverschiebungen und Werten im Wandel auseinandersetzen wollen. Eine möblierte und citynahe Wohnung wird während des Aufenthaltes entgeltfrei zur Verfügung gestellt (Residenzpflicht). Außerdem gibt es monatlich 2.160 Euro (netto), ein Veranstaltungsbudget und eine Fahrtkostenpauschale. 

Bewerben mit diversen Unterlagen bis zum 15. Juli 2026.

Auf Beschluss des Rates der Stadt Dortmund wird jährlich das Literaturstipendium „Stadtbeschreiber*in für Dortmund“ vergeben. Deutschsprachige Autor*innen sind eingeladen, sich jetzt zu bewerben, um im Folgejahr sechs Monate (Mai bis Oktober) in Dortmund zu leben und zu arbeiten.

Das Stipendium bezieht sich thematisch auf städtische Wandlungsprozesse, Neue Urbanität und die damit verbundenen gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche.

Die Ausschreibung richtet sich an Autor*innen, die sich in literarischer Form mit eben dieser Transformation des Urbanen, ihren Mentalitätsverschiebungen und Werten im Wandel auseinandersetzen wollen.  

Das Stipendium wird vom Kulturbüro Dortmund in enger Kooperation mit dem Literaturhaus Dortmund vergeben und fördert die Einführung des*der Stadtbeschreiber*in in die Stadtgesellschaft und die regionale Literaturszene.

Art der Förderung

Eine möblierte und citynahe Wohnung wird während des Aufenthaltes entgeltfrei zur Verfügung gestellt. Das Stipendium beinhaltet eine monatliche Zahlung in Höhe von 2.160 Euro (netto), zusätzlich ein Veranstaltungsbudget und eine Fahrtkostenpauschale.

Es besteht Residenzpflicht während der Dauer des Stipendiums.  

Die Zusammenarbeit mit anderen Autoren*innen und Literaturakteur*innen der Stadtgesellschaft ist erwünscht und wird unterstützt.   

Die Wahl des*der Stadtbeschreiber*in erfolgt durch eine Fachjury in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit des Rates der Stadt Dortmund.

Voraussetzungen und Art der Bewerbung

Die Stadt Dortmund richtet die Ausschreibung an Autor*innen, die bereits eigene Werke in einem Publikumsverlag veröffentlicht haben oder deren Werke von der Jury als gleichwertig anerkannt werden, weil sie sich in Medien angrenzender Sparten bewegen (z.B. Drehbuch, Hörspiel, Comic, Spoken Word) oder interdisziplinär angelegt sind. Die Bindung an bestimmte Medien oder eine literarische Gattung ist nicht vorgeschrieben. 

Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung die folgenden Dokumente bei:

  • Lebenslauf/künstlerischer Werdegang und Bibliografie
  • Aussagekräftiges Motivationsschreiben mit Bezug zur Thematik "Neue Urbanität", zur Stadt und/oder zu geplanten Projekten
  • Aktuelle Textproben (bis maximal 5 DINA 4 Seiten) 

Richten Sie Ihre Bewerbung bitte per Mail (in einem pdf-Dokument bis maximal 20 MB)

an: Isabel Pfarre im Kulturbüro Dortmund:  ipfarre@stadtdo.de             

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Isabel Pfarre, Fachreferentin im Kulturbüro Dortmund (telefonisch unter 0231 / 50 - 27692 oder per Mail an ipfarre@stadtdo.de).