Stipendien und Preisgelder ermöglichen vielen Autor*innen erst, ihren Beruf ausführen zu können. Darüber hinaus trägt eine Veröffentlichung von eigenen Texten über Ausschreibungen zur Sichtbarkeit bei. Auf dieser Seite vereinen wir unsere eigenen Auschreibungen wie das Bremer Autor*innenstipendium mit Fremdausschreibungen aus der überregionalen Literaturszene und dem weltweiten Netzwerk der Creative Cities. Ein regelmäßiger Blick lohnt sich auf jeden Fall.
© Rike Oehlerking
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Zur AusschreibungWORTMELDUNGEN VON NACHWUCHSAUTOR*INNEN GESUCHT!
Die Crespo Foundation ruft junge Autor*innen dazu auf, sich für den mit insgesamt 15.000 € dotierten WORTMELDUNGEN-Förderpreis zu bewerben. „Die Zeit in die Hand nehmen.“ – Wie lässt sich schreibend einer Gegenwart begegnen, die wenig Raum für eigene Zeitgestaltung lässt? lautet die Fragestellung, die in diesem Jahr von Ivna Žic, Trägerin des WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreises 2026, formuliert wurde.
Nachwuchsautor*innen sind aufgefordert, darauf literarisch und kritisch mit einem noch unveröffentlichten deutschsprachigen Prosatext oder literarischen Essay von 9.000 bis 20.000 Zeichen Länge zu antworten. Bewerben können sich volljährige Autor*innen, die weder eine eigenständige Buchpublikation (betrifft auch E-Books) veröffentlicht noch einen Vertrag mit einem Verlag oder einer Literaturagentur abgeschlossen haben. Mit dem WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Förderpreis für kritische Kurztexte möchte die Stiftung junge Autor*innen dazu motivieren, gesellschaftskritische Positionen zu aktuellen Diskursen zu entwickeln.
Es werden drei Förderpreise vergeben; die Dotierung beträgt insgesamt 15.000 Euro. Die Shortlistnominierung ist mit je 500 Euro dotiert. Als weitere Förderung werden alle zehn Autor*innen der Shortlist im Frühjahr 2027 zu einem zweitägigen Workshop mit Lektor*innen und einem Autor oder einer Autorin nach Frankfurt eingeladen.
Einsendeschluss: 30. Juni 2026
Romanwerkstatt 2026/27
Leitung: Michael Wildenhain
Ziel der Romanwerkstatt ist es, einen begonnenen Roman im Rahmen der Werkstatt weiterzuentwickeln und im besten Fall fertigzustellen. Zu diesem Zweck finden an vier Wochenenden Werkstatttreffen statt. In einer Gruppe von fünf oder sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden die Texte mit lektorierender Absicht diskutiert. Besonders erwünscht sind literarische Arbeiten, die soziale Aspekte oder politische Tatbestände und Geschehnisse reflektieren. Ein Schwerpunkt der Werkstattgespräche liegt auf dem Aufbau bzw. der Struktur derliterarischen Projekte sowie auf Fragen und Strategien politischen Schreibens.
Die Werkstatt richtet sich an deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die schon erste Schritte im literarischen Leben unternommen haben (Publikation eines Buchs oder Theaterstücks/UA, Stipendium/Preis o.ä.) oder eine besondere Begabung erkennen lassen. Die Ausschreibung erfolgt
bundesweit sowie in der Schweiz und in Österreich.
Geleitet wird die Werkstatt von Michael Wildenhain, Autor diverser Romane und Theaterstücke. Zuletzt erschienen sind die Romane „Das Ende vom Lied“, 2026 „Die Erfindung der Null“, 2020, „Das Singen der Sirenen“, 2017 (Longlist Deutscher Buchpreis Frankfurt), und „Das Lächeln der Alligatoren“, 2015 (Shortlist des Leipziger Buchpreises); sowie 2024 das Sachbuch „Eine kurze Geschichte der Künstlichen Intelligenz“; alle im Klett-Cotta-Verlag, Stuttgart. Michael Wildenhain war mehrmals Gastprofessor am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (zuletzt WiSe 2015/16) sowie Leiter verschiedener Prosa- und Romanwerkstätten.
Der Erfolg, den die Romanwerkstatt des Literaturforums im Brecht-Haus in den vergangenen Jahren
erzielte, zeigt sich exemplarisch an den inzwischen erschienenen Romanen der Teilnehmer bisheriger
Romanwerkstätten. Die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird vom Literaturforum im Brecht-Haus (Christian Hippe/Isabel Wanger) und von Michael Wildenhain durchgeführt.
Bewerbungen mit Lebenslauf, Exposé (2-3 Seiten) und Textprobe (20-25 Seiten) des Romans in einfacher Ausfertigung müssen bis zum 15. Juli 2026 (Poststempel) per Post (!) an folgende Adresse geschickt werden:
Literaturforum im Brecht-Haus
„Romanwerkstatt“
Chausseestraße 125
10115 Berlin
Die Teilnehmenden werden bis spätestens 31. August 2026 benachrichtigt. Absagen werden nicht
verschickt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt.
Termine:
1. Werkstattwochenende: 03./04. Oktober 2026
2. Werkstattwochenende: 05./06. Dezember 2026
3. Werkstattwochenende: 13./14. Februar 2027
4. Werkstattwochenende: 03./04. April 2027.
Die Abschlusslesung findet am 28. Mai 2027 im Literaturforum im Brecht-Haus statt.
Beginn der Werkstatt: 03. Oktober 2026, 12.30 Uhr.
Ort: Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin.
Keine Teilnahmegebühr! Nebenkosten (Reise, Verpflegung, Unterbringung) gehen zu Lasten der
Teilnehmer/innen.
Weiterbildungsmaster Kulturelle Bildung an Schulen der Philipps-Universität Marburg
Der Weiterbildungsmaster Kulturelle Bildung an Schulen der Philipps-Universität Marburg eröffnet in Kooperation mit der Crespo Foundation die siebte Bewerbungsrunde für das Wintersemester 2026/28.
Der 2014 erstmals gestartete Weiterbildungsmaster Kulturelle Bildung an Schulen der Philipps-Universität Marburg öffnet sein Bewerbungsportal ab sofort für die neuen Bewerber:innen.
Das mit seinem Profil deutschlandweit einmalige Weiterbildungsangebot der Philipps-Universität Marburg qualifiziert Künstler:innen, Vermittler:innen und Lehrer:innen sowie alle an der Schnittstelle zwischen Kultureller Bildung und Schule Arbeitenden gemeinsam in einem zweijährigen Weiterbildungsangebot. Dabei geht es zentral um die Frage Haltung in der interprofessionellen Ausgestaltung der Arbeit, um die gelungene Zusammenarbeit zwischen den Institutionen und die Erhöhung der eigenen Koordinations- und Leitungskompetenz. Die dazu notwendigen Kompetenzen werden in einem vielfältigen und praxisnahen Studium in insgesamt sechs Modulen wissenschaftlich fundiert erworben und für das eigene Praxisfeld nutzbar gemacht.
Um dies zu gewährleisten, arbeitet der Studiengang mit renommierten Wissenschaftler:innen und Künster:innen aus dem ganzen Bundesgebiet als Dozenten des Studiengangs zusammen. Der Master kann über ein besonderes Verfahren auch von Interessierten ohne Hochschulabschluss studiert werden. Das Studium wird mit einem Abschluss „Master of Arts“ abgeschlossen. Das Studium umfasst in zwei Jahren 28 Präsenztage und kostet pro Semester 1.700.-€ Studiengebühren zzgl. Verwaltungsgebühr. Die Crespo Foundation vergibt zur Unterstützung von Kulturschaffenden insgesamt 10 Stipendien in einer Höhe von 9.000€.
Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2026.
Interessierte können sich über den Studiengang und über das Bewerbungsverfahren auf der Seite www.wbm-kubis.de informieren oder aber sich auch persönlich nach Terminvereinbarung unter kubis@staff.uni-marburg.de persönlich oder telefonisch beraten lassen. Bitte nehmen Sie im Vorfeld Kontakt mit dem Studiengang auf.