AUSSCHREIBUNGEN

Stipendien und Preisgelder ermöglichen vielen Autor*innen erst, ihren Beruf ausführen zu können. Darüber hinaus trägt eine Veröffentlichung von eigenen Texten über Ausschreibungen zur Sichtbarkeit bei. Auf dieser Seite vereinen wir unsere eigenen Auschreibungen wie das Bremer Autor*innenstipendium mit Fremdausschreibungen aus der überregionalen Literaturszene und dem weltweiten Netzwerk der Creative Cities. Ein regelmäßiger Blick lohnt sich auf jeden Fall.

eine Hand hält ein MiniLit-Heft

© Rike Oehlerking

Texte für MiniLit gesucht

Möchtest du deinen Text gerne in gedruckter, veröffentlichter Form sehen? Dann bewirb dich damit bei uns für ein MiniLit-Heft. Du bekommst ein richtiges Lektorat und jede Menge hilfreiche Erfahrung für den Literaturbetrieb. Und am Ende darfst du deinen veröffentlichten Text in den Händen halten.

Zur Ausschreibung

Ausschreibungen aus dem City-of-Literature-Netzwerk

René Leynaud residency - Espace-Pandora (bis 28.02.26)
Ausgeschrieben wird ein einmonatiger Schreibaufenthalt in Vénissieux, im Großraum Lyon (Region Auvergne-Rhône-Alpes, Frankreich), im Oktober/November 2026. Der Aufenthalt soll die Entstehung von Poesie und zeitgenössischer Literatur fördern und den Geist des Widerstands stärken. Die Bewerber*innen sollen eine bestimmte Sichtweise auf die heutige Welt vertreten, die dem Geist des Dichters René Leynaud treu ist, nämlich einem Geist des Widerstands – in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Der*die Stipendiat*in wird in einer von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Wohnung untergebracht und erhält ein Schreibstipendium in Höhe von 2.000 €. Während des Aufenthaltes ist kreative Arbeit an einem französischsprachigen Lyrikprojekt mit Blick auf eine Veröffentlichung vorgesehen.

Voraussetzung für die Bewerbung sind eine bis drei Veröffentlichungen der zeitgenössischen französischsprachigen Literatur in Kurzform (Lyrik, poetische Prosa, Fragmente), von denen mindestens eine im Kalenderjahr vor der Bewerbung in seiner Erstausgabe erschienen sein und von einem Verlag veröffentlicht worden sein muss. Nicht teilnahmeberechtigt sind: selbstveröffentlichte Werke, auf Kosten des Autors veröffentlichte Werke, Neuauflagen, Anthologien oder Sammelwerke.

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TARTU UNESCO CITY OF LITERATURE RESIDENCY PROGRAM FOR WRITERS AND TRANSLATORS (bis 23.02.26)

Das Residenzprogramm der UNESCO City of Literature Tartu zielt darauf ab, den internationalen Austausch und die Kommunikation zu fördern. Das Programm steht allen Autor*innen und Übersetzer*innen (die aus dem Estnischen in andere Sprachen übersetzen) offen, die die unten beschriebenen Kriterien erfüllen. Das Residenzprogramm wird von der Estnischen Literaturgesellschaft in Zusammenarbeit mit der Tartu Literature House Foundation und in Partnerschaft mit verschiedenen anderen literarischen Institutionen koordiniert. Sie laden eine Person zu einem zweimonatigen Aufenthalt im Karl Ristikivi residency apartment von April bis Mai 2026 ein. Dieser Zeitraum umfasst die Woche des Tartu International Literary Festival Prima Vista (11. bis 16. Mai). Das diesjährige Festival mit dem Titel True and False konzentriert sich auf die Grenzbereiche zwischen Mensch und Technologie, Natur und Kultur sowie Realität und Fantasie. Die Bewerbungen von Bewerber*innen, die einen sinnvollen Bezug zum Thema des Festivals herstellen können, werden besonders berücksichtigt. Traditionell wird im Rahmen des Festivalprogramms mindestens eine öffentliche Veranstaltung mit den Stipendiat*innen organisiert.

Die Residency umfasst ein Stipendium in Höhe von € 600 pro Monat sowie die Erstattung der Reisekosten nach und von Tartu bis zu € 350. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich in der Kulturszene von Tartu zu engagieren und bei verschiedenen Veranstaltungen aufzutreten. Bewerbungsvoraussetzung sind insbesondere ein gutes Niveau in gesprochenem Englisch, mindestens ein veröffentlichtes Buch (Belletristik oder Sachbuch), Drehbuch, Theaterstück oder Übersetzung aus dem Estnischen in eine andere Sprache und literarische Arbeit während des Aufenthalts.

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Bremer Netzresidenz 2024/25 für Alejandro Radawski

Der in Krakau lebende Alejandro Radawski wird für sein Projekt "Something in the way they look at me" mit der Bremer Netzresidenz 2024/25 ausgezeichnet. Er möchte in seinem Projekt den Bremer historischen Gebäuden, Museen, kulturellen Einrichtungen und Parks „Persönlichkeit“ verleihen.

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Erfolgreiche Texte

Womit bewerben sich andere Autor*innen? Welche Texte hatten Erfolg? Hier bekommst du einen Einblick in Arbeiten, die bei einer Bewerbung auf eine Ausschreibung erfolgreich waren. Lies rein!