Gregor Samsa sind ich

Sechs Bremer Autor*innen blicken gemeinsam auf Corona

Dabei entstand online eine Art Fortsetzungsroman.

Zwischen Ende August und Ende November 2020 setzten sich Leyla Bektaş, Jörg Isermeyer, Lui Kohlmann, Betty Kolodzy, Florian Reinartz und Janika Rehak mit der Corona-Thematik auseinander. Die Autor*innen schrieben, suchten, dokumentierten, (hinter)fragten, tasteten sich heran an die „neue Realität“ und an die eigene, veränderte Rolle in Kunst, Gesellschaft und Familie – und machten dabei das, was sie am besten können: Geschichten erzählen. Nebeneinander, miteinander, auf jeden Fall aber: Mit Abstand. 

grünschimmernder Käfer

Das Projekt wurde am 3. Dezember 2020 mit einer Online-Lesung der Teilnehmenden abgeschlossen.
Das Projekt wurde gefördert von der VHG-Stiftung, der Karin und Uwe Hollweg Stiftung sowie der Waldemar Koch Stiftung. Ohne die finanzielle Unterstützung der Stiftungen wäre das Projekt nicht möglich.


Lui Kohlmann

Porträt von Lui Kohlmann
© privat

Lui Kohlmann, geboren 1995, hat Freie Kunst in Bremen studiert. Zu ihrem Schaffen zählen Gedichte, Künstlerinnenbücher, Kartenspiele, Kurzgeschichten, Comics und Trickfilme, die sie in Ausstellungen und multimedialen Lesungen präsentiert. Darüber hinaus hat sie Texte in der MiniLit-Reihe (Heft 9) veröffentlicht und ihre Arbeiten bereits u.a. im Rahmen der Langen Literaturnacht Bremen liest, LitClips und auf dem Bremer Zine-Festival vorgestellt. Nicht zuletzt ist sie die Gründerin der Quadropoden-Forschungsgesellschaft.


Weitere Beiträge zum Gregor-Samsa-Projekt

Gregor Samsa sind ich - Leyla Bektaş

Leyla Bektaş schrieb im Rahmen des Projekts eine Fortsetzungsgeschichte, in der sie sich mit der Situation in den Krankenhäusern und dem Altsein in Coronazeiten beschäftigte.

Gregor Samsa sind ich - Jörg Isermeyer

Jörg Isermeyer schrieb im Rahmen des Projekts seine "Coronarien", in denen episodenhaft Alltagsereignisse schildert, die allesamt mehr oder weniger von Corona beeinflusst werden.

Gregor Samsa sind ich - Betty Kolodzy

Betty Kolodzy schrieb im Rahmen des Projekts mehrere Texte, die aufzeigen, wie sich im Corona-Universum ganz klar alles um Kontakte, Klopapier und Konserven dreht.