Für Bremen liest Heidelberg stecken das Kulturamt Heidelberg und das Literaturhaus Bremen nun schon im dritten Jahr die Köpfe zusammen, um zu überlegen, welche Autor*innen der beiden UNESCO Cities of Literature ähnliche Themen umtreiben. Bei jeweils einer Veranstaltung in Bremen und einer in Heidelberg treffen zwei Akteur*innen aus Heidelberg auf zwei Akteur*innen aus Bremen.
Das Netzwerk der UNESCO Creative Cities erstreckt sich über alle Kontinente und seit Ende 2023 ist Bremen als City of Literature ein Teil davon. Literaturakteur*innen Bremens treten seitdem in den globalen Austausch; fahren auf die Jahrestreffen der Cities of Literature, zu Literaturfestivals, sind Teil internationaler Literaturprojekte, und vieles mehr.
Seit 2004 vernetzt das UNESCO-Programm der Creative Cities weltweit Städte, die die Kultur- und Kreativwirtschaft als Motor für eine zukunftsfähige, nachhaltige Stadtentwicklung erkannt haben. Inzwischen sind 408 Städte in mehr als 100 Ländern im Netzwerk der Creative Cities aktiv. In Deutschland gibt es insgesamt sieben UNESCO Creative Cities.
Bereits während der langen Bewerbungsphase Bremens als UNESCO Creative City stand vor allem eine andere City of Literature uns beratend zur Seite. Das war die bis dato einzige deutschsprachige UNESCO City of Literature: Heidelberg.
Seit 2024 veranstalten wir nun also diese zwei gemeinsamen Veranstaltungen im Jahr, laden alle, aber besonders Bremer*innen und Heidelberger*innen des Literaturbetriebs ein, den Gesprächen beizuwohnen und selbst ins Gespräch zu kommen.
Am 12. September startet die neue Runde mit Donka Dimova und Jeff Hemmer aus Bremen sowie Stella Dreis und Samuel Hamen aus Heidelberg, sei dabei, der Eintritt ist frei! Gefördert vom Senator für Kultur Bremen.
Auf dieser Seite findest du außerdem die Beiträge der Bremer und Heidelberger Autor*innen, die in den vergangenen zwei Jahren an den Veranstaltungen mitgewirkt haben, und über ihre Begegnungen und Erfahrungen in der anderen Stadt für unser digitales Literaturmagazin geschrieben haben.