Schreib‘ mal wieder! Nähe in Zeiten von Distanz

Wie schafft man Nähe bei einem Abstand von 1,50 bis 2 Metern und Besuchsverbot? Die Bremer Schriftstellerin Betty Kolodzy wagt das Experiment und greift in dieser Zeit des gefühlten Stillstands auf eine aus heutiger Sicht antiquierte Form der Kommunikation zurück: den Brief. Die bekennende Nicht-WhatsApp-Userin Betty Kolodzy freut sich ab sofort über handgeschriebene oder getippte Post zum Thema „Nähe“: Texte, Postkarten, Gedichte, Kurzgeschichten, Miniaturen oder klassischen Briefe können an folgende Adresse gesendet werden:

Bremer Literaturkontor, Goetheplatz 4, 28203 Bremen

Stichwort: Projekt „Nähe“

Wer eine Antwort der Autorin erhalten möchte, gibt auf dem Brief einfach die eigene Adresse an.

Foto: Kerstin Rolfes

Betty Kolodzy, geboren 1963 in Wolfenbüttel, wuchs in München auf. Später zog es sie über Stationen in Marseille, London, Granada für mehrere Jahre nach Berlin. Die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin und Kommunikationswirtin arbeitete viele Jahre im interkulturellen Bereich. Heute lebt sie, nach einem Abstecher nach Istanbul, als freie Autorin in Bremen und lehrt Kreatives Schreiben.

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