Leben oder Schreiben – Der Erzähler Warlam Schalamow

Ausstellung im Haus der Wissenschaft:

Die Kolyma ist ein Fluss im Nordosten Sibiriens, der nach rund 2000 Kilometern ins Ostsibirische Meer mündet. Nach ihm ist auch eine riesige Region Russlands benannt. Vor allem wegen ihrer Bodenschätze wurde sie in der Zeit des Stalinismus unter Einsatz von Zwangsarbeitern und Häftlingen industriell erschlossen: In weniger als einem Jahrzehnt entstand ab 1929 ein gigantischer Komplex von Bergwerken, Industrieanlagen und Konzentrationslagern, in dem Millionen Menschen ausgebeutet und umgebracht wur-den. Der eindrucksvollste literarische Zeuge aus dieser Zeit ist Warlam Schalamow (1907-1982), dessen Werk in der Ausstellung vom 16. Juli bis 6. September im Haus der Wissenschaft vorgestellt wird.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10-19 Uhr und samstags von 10 – 14 Uhr

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Eine Produktion des Literaturhauses Berlin m. U. der Forschungsstelle Osteuropa, der Universität Bremen und der Stadtbibliothek

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