Laufen – Ein Gespräch mit der Schriftstellerin Isabel Bogdan

Foto: Radio Bremen

Die Schriftstellerin Isabel Bogdan läuft in ihrer Heimatstadt Hamburg so oft es geht. Für sie ein wichtiger Ausgleich zur intensiven Schreibtischarbeit, die sie überwiegend zu Hause macht. Als Übersetzerin aus dem Englischen hat Isabel Bogdan Bücher von Jonathan Safran Foer, Nick Hornby und Jane Gardam ins Deutsche übertragen.

Isabel Bogdan, geboren 1968, studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokyo. 2011 erschien ihr erstes eigenes Buch, „Sachen machen“, außerdem schrieb sie Kurzgeschichten in Anthologien. 2006 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung und 2011 den für Literatur. 2016 erschien ihr Roman „Der Pfau“, der ein Bestseller wurde.

>> Gespräch mit Isabel Bogdan

In ihrem neuen Roman „Laufen“ fängt die namenlose Heldin nach einer längeren Pause wieder an, sich sportlich zu betätigen. Während sie anfangs noch mit Seitenstechen und schweren Beinen zu kämpfen hat, steigert sie sich – schrittweise – bis sie es dann endlich einmal um die Hamburger Alster schafft. Eine Frau läuft. Schnell wird klar, dass es nicht nur um ein gesünderes oder gar leichteres Leben geht. Durch ihre Augen und ihre mäandernden Gedanken erfährt der Leser nach und nach, warum das Laufen ein existenzielles Bedürfnis für sie ist. Wie wird man mit einem Verlust fertig? Welche Rolle spielen Freunde und Familie? Welche Rolle spielt die Zeit? Und der Beruf? Schritt für Schritt erobert sich die Erzählerin die Souveränität über ihr Leben zurück. In der „Gesprächszeit“ redet Isabel Bogdan mit Kathrin Krämer über die Lust und die Qualen des Schreibens.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.