Gespräch mit Suleman Taufiq [35:33]

Seit dem 27. Mai sind wieder viele Dichterinnen und Dichter aus aller Welt in Bremen beim internationalen Literaturfestival „Poetry on the road“ zu Gast. Die Autoren kommen aus den USA, aus Schweden, aus Kuba, Frankreich, Irland, China, Dänemark, Chile und Österreich. Suleman Taufiq hat es nicht ganz so weit: Er reist aus Aachen an die Weser. Als Gast bei „2 nach 1“ erzählt Suleman Taufiq von seinen Hoffnungen auf eine bessere Zukunft für die Menschen in Syrien, er erinnert sich an seine Ankunft in Deutschland vor 45 Jahren, und er spricht vom Glück des Gedichteschreibens. Aachen ist für den gebürtigen Beiruter längst zur Heimat geworden. Aber der Ort seiner Träume ist noch immer Damaskus – so, wie er die Stadt in seiner Kindheit und Jugend in den 50er und 60er Jahren erlebt hat. Denn vor fünf Jahren wurde Damaskus zum Ort seiner Alpträume. Jeden Tag versucht er, seine Mutter und die Geschwister zu erreichen, die noch dort leben. Seit dem Ausbruch der Unruhen, die in großen Teilen des Landes längst zu einem blutigen Krieg geworden sind, ist auch das Leben in der syrischen Hauptstadt für die meisten Menschen schwer erträglich. Katrin Krämer hat mit dem Dichter gesprochen.

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29. Mai 2016 – Sendereihe: 2 nach 1 | Nordwestradio

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