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Ulrich Finckh: „Pimpf, Pfarrer, Pazifist – Ein kritischer Rückblick 1927-2017“

Ulrich Finckh, aufgewachsen zwischen „Hakenkreuz“ und „Kreuz“, hat sich nach amerikanischer Kriegsgefangenschaft als Pfarrer für Frieden und Freiheit,  Menschen- und Bürgerrechte sowie für den Rechtsstaat engagiert, so u.a. in der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft zur Betreuung der Kriegsdienstverweigerer, der Gustav-Heinemann-Initiative und der Humanistischen Union. Als langjähriger Vorsitzender der „Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen“ geriet er oft in Konflikt mit staatlichen Behörden, die darauf aus waren, die „Inquisition des Gewissens“ aufrechtzuerhalten, die Wehrpflicht als höherwertig zu propagieren und Kriegsdienstverweigerer und Ersatzdienstleitende zu benachteiligen. Finckh sieht im Frieden den „Ernstfall“ und erteilt Lösungen von Streitfragen mit Gewalt und Militäreinsätzen eine klare Absage – ein Grundsatz, der sein Leben geprägt hat. Ein Buch, das zugleich Einblick gibt in die Ethik und Haltung eines Geistlichen, der die Nächsten- und Feindesliebe als Leitstern begreift.


Begrüßung: Andreas Rheinländer
Einführung: Renke Brahms (Schriftführer der Bremischen Ev. Kirche) und Helmut Donat sprechen über Leben und Werk von Ulrich Finckh
Lesung von Texten aus dem Buch und Gespräch mit Ulrich Finckh und seiner Tochter Ute Finckh-Krämer (ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete

Veranstaltet im Rahmen der „Bremer BuchPremiere“ der Stadtbibliothek Bremen und des Literaturkontors, in Kooperation mit der Bremer Stiftung „die schwelle“, dem Evangelischen Bildungswerk, dem Sozialen Friedensdienst Bremen e.V. und dem Donat Verlag

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 18.03.2019
19:00

Ort
Sozialer Friedensdienst Bremen e.V.

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