Texte und Töne zum 70. Internationalen Tag der Menschenrechte

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ (UNO)

Menschenrechte sind „angeborene“ Rechte einer jeden Person und bilden die rechtlichen und moralischen Grundpfeiler der Menschheit. Dies bedeutet, dass ein Land sie nicht seinen Bürgern verleihen, sondern sie anerkennen muss.

Ungleichberechtigung von Frau und Mann, religiöse Verfolgung oder Sklavenarbeit sind wichtige Themen in der Arbeit von Menschenrechtsorganisationen.  Zu einer Verletzung der UN-Menschenrechte kommt es beispielsweise durch Diskriminierung, Intoleranz, Rassismus oder Freiheitsberaubung. Außerdem sollte sich jeder informieren, wie in anderen Teilen der Welt mit den Menschenrechten umgegangen wird.

Wer sich mit Fluchtgründen auseinandersetzt und sich mit Migration in Deutschland, Europa oder in anderen Ländern beschäftigt, kommt nicht an dem Thema „gerechtere Gesellschaftsordnung“ vorbei. Dazu beizutragen, ist das Ziel vieler Initiativen, die sich auf demokratischem Wege zur Achtung der Menschenrechte und Solidarität und zur Zivilgesellschaft hier und in anderen Ländern einsetzen. Es gäbe viel weniger Flüchtlinge, wenn es gelänge, die Kluft zwischen Rechtlosen und Privilegierten, zwischen Armen und Reichen abzubauen und so Kriege zu verhindern.

Der rote Faden besteht aus drei miteinander verbundenen Fluchtgeschichten aus dem Buch „Muslime in Beruf und Alltag“, die von Leser/innen vorgetragen werden. In diesen Berichten werden mehrere lyrische Texte von bremischen Künstler/innen integriert und rezitiert.


Texte: Fluchtgeschichten von Béatrice Hecht-El Minshawi und lyrische Texte von Rudolph Bauer, Inge Buck, Martina Burandt
Leser/innen: Frank Dopp, Christiane Hahn-Büthe, Majd Saleh, Gerhard Mannaße
Töne: Behzad Rooshanpour (Santur, Setar und Tonbak)

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 10.12.2018
18:00

Ort
Ausspann

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