Sibylle Lewitscharoff: „Das Pfingstwunder“

litwo-41Lesung im Rahmen der 41. Literarischen Woche Bremen


Zum Buch: Der Ort ist prachtvoll, die Stimmung aufgeräumt: Renommierte Dante-Gelehrte aus aller Herren Länder tagen im altehrwürdigen Saal der Malteser auf dem das-pfingstwunderrömischen Aventin, mit Blick auf den Petersdom. Im Mittelpunkt steht die Göttliche Komödie, Dantes realismusgetränkter Einblick in die Welt nach dem Tod. Einer der eifrig Debattierenden ist Gottlieb Elsheimer, Frankfurter Romanist und nach eigener Einschätzung eher ein Kandidat fürs Fegefeuer als fürs Paradies. Bei aller Leidenschaft für den Forschungsgegenstand scheint ihm das zunehmend ausgelassene Verhalten der Kollegen seltsamer und seltsamer. Als die Kirchenglocken das Pfingstfest einläuten, bahnt sich ein Ereignis unbegreiflicher Art an.


Sibylle Lewitscharoff, 1954 in Stuttgart als Tochter eines bulgarischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren, studierte Religionswissenschaften in Berlin, wo sie, nach längeren Aufenthalten in Buenos Aires und Paris, heute lebt. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als Buchhalterin in einer Werbeagentur. Sie veröffentlichte Radiofeatures, Hörspiele und Essays. Für Pong erhielt sie 1998 den Ingeborg-Bachmann-Preis. 2013 wurde sie mit dem Georg- Büchner-Preis ausgezeichnet.

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Sibylle Lewitscharoff, deutsche Schriftstellerin, geb. 1954 | Sibylle Lewitscharoff, German writer, born in 1954

Foto: Jürgen Bauer

Begrüßung: Barbara Lison
(Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung)

Moderation: Dr. Silke Behl (Radio Bremen)


Eine Veranstaltung der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bremen.

Veranstaltungsort: Wall-Saal
Eintritt: 6 eur / 4 eur erm.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 17.01.2017
18:00

Ort
Stadtbibliothek Bremen - Zentralbibliothek

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