Seminar: Lebensbilder jüdischer Menschen

Jurek Becker

becker„Über das Judentum, über Ghetto und Verfolgung wollte ich nicht mit tränenerstickter Stimme schreiben, sondern ich versuchte, komisch zu sein.“ Diesen Anspruch realisierte der Schriftsteller Jurek Becker (1937–1997) in seiner Holocaust-Trilogie „Jakob der Lügner“ (1969), „Der Boxer“ (1976) und „Bronsteins Kinder“ (1986), die zu den wichtigste Werken zum Thema „jüdische Identität“ in der deutschen Literatur zählen.
Jurek Becker, im Ghetto Lodz und in verschiedenen Konzentrationslagern aufgewachsen, lebte in der DDR, ab 1977 in der Bundesrepublik. Schreiben bedeutete für ihn, sich gesellschaftlich einzumischen und politisch streitbar zu sein. Sein Werk gilt als literarisches Zeugnis des Überlebens der Juden in Deutschland. Der Kurs behandelt das jüdische Selbstverständnis von Jurek Becker, seinen berühmtesten Roman „Jakob der Lügner“ und das Judentum in der DDR.

ab 14.03, 8 Treffen, montags, 19.30 – 21.00 Uhr

Ort:
forum Kirche, Hollerallee 75
Kostenbeitrag:  28 € | ermäßigt  20 €
Veranst.Nr.: 161624
Anmeldung: Ev. Bildungswerk, Telefon 3 46 15-35

Leitung: Frau Brigitte Olk-Koopmann

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 14.03.2016
18:30 - 20:00

Ort
Ev. Bildungswerk - forum Kirche

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