Reinhard Schultze: „Schneefeuerball“

Genderfragen und Fragen von Diversität sind aktuell in der Diskussion. Reinhard Schultze hat mit seinem Roman „Schneefeuerball“ im Februar 2018 ein beachtliches Debut hingelegt. Der leidenschaftliche Reisende, Leser und Theaterfan hat in seinem ersten Roman eine Geschichte der Liebe und des Begehrens zwischen zwei homosexuellen Männern geschrieben, die es in einem Schneesturm in den Schweizer Alpen auf hitzige Weise zusammenführt. Bereits an mehreren Theatern hat Reinhard Schultze aus seinem Erstling gelesen, zuletzt am Theater Augsburg. Nun ist er mit seinem, im Verlag Himmelstürmer erschienenen Buch zu Gast in Bremen.

Reinhard Schultze wurde in Aachen geboren und wuchs im Rheinland und in Genf auf. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in Berlin, Auslandsaufenthalten unter anderem in New York und dem Abschluss seiner Promotion arbeitete er als Anwalt und Justiziar einer Landesfilmförderung in Potsdam-Babelsberg, bevor er 2000 nach München wechselte, wo er seither lebt und arbeitet. Neben wissenschaftlichen Veröffentlichungen (Product Placement im Spielfilm, C.H. Beck) ist „Schneefeuerball“ sein literarisches Debut. Reinhard Schultze sieht sein Erstlingswerk ganz in der Tradition jener Universalromane, die Gesellschaftliches, Politisches und Geschichtliches miteinander verweben, um auf diesem Boden dann die individuelle Geschichte ihrer Helden zu erzählen. Zu seinen Vorbildern gehören neben deutschen Autoren wie Thomas Mann viele amerikanische Schriftsteller wie Michael Cunningham und Annie Proulx, in deren Werken auch die gleichgeschlechtliche Liebe und die sich hierzu wandelnde Sicht wiederholt Thema sind.


Die Veranstaltung findet im Foyer statt.
Eintritt: 5 €

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 17.01.2019
19:30

Ort
Theater Bremen

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