Norman Ohler: Harro und Libertas

Literarische Woche Bremen

Liebe und Widerstand in Hitlers Berlin. Im April 1933 wird Harro Schulze-Boysen, der 23-jährige Herausgeber der unabhängigen Zeitschrift Gegner, von der SS verhaftet und schwer misshandelt. Sein bester Freund, der Jude Henry Erlanger, überlebt die Torturen nicht. Fortan sinnt Harro auf Rache. Als er ein Jahr später die bezaubernde Libertas aus einer alteingesessenen deutschen Adelsfamilie trifft, ist es nicht nur um die beiden geschehen, sondern gemeinsam knüpfen sie ein Netzwerk, das sich länger als jede andere Gruppierung dem Naziterror entgegenstellt.

Norman Ohler, 1970 geboren, veröffentliche vier Romane und zwei Sachbücher. Sein erster Roman »Die Quotenmaschine« erschien 1995 zunächst als Hypertext im Netz und gilt als weltweit erster Internet-Roman. »Mitte« (2001) und »Stadt des Goldes« (2002) komplettieren seine Metropolen-Triologie. 2015 erschien »Der totale Rausch« über die kaum aufgearbeitete Rolle von Drogen im Dritten Reich. Es wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und stand auf der Bestsellerliste der New York Times. 2017 erschien Ohlers historischer Kriminalroman »Die Gleichung des Lebens«, der mit lebendigem Zeitkolorit das 18. Jahrhundert wiederauferstehen lässt.


Begrüßung: Barbara Lison (Rudolf-Alexander- Schröder-Stiftung)
Moderation: Esther Willbrandt
Eine Veranstaltung der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bremen.

Eintritt: 6 eur / 4 eur erm.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 18.01.2020
19:00

Ort
Stadtbibliothek Bremen - Zentralbibliothek

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