Nino Haratischwili: Das achte Leben

Nino Haratischwili liest zur Literarischen Woche 2018 aus ihrem Roman „Das achte Leben“.

Die Autorin hat einen riesigen Erzählteppich aus den Geschichten der georgischen Familie Jaschi vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis ins neue Jahrtausend geknüpft, indem sie die Protagonistin Niza erzählen lässt: Für ihre 12-jährige Nichte Brilka schildert sie die Leben von acht Familienmitgliedern. So beginnt eine Zeitreise durch sechs Generationen – entlang Georgiens Weg durch Revolutionen, Stalins Säuberungen und Kriege, zwischen Heimat und Exil. Haratischwili formt dabei großartige Frauengestalten, die in Palästen hausen, Männerkleider tragen, unendlich grausam, stark und leidensfähig sind; und erzählt die europäische Geschichte als Familiengeschichte neu.

(Foto: Danny Merz / Sollsuchstelle)

Zur Autorin: Nino Haratischwili, geboren 1983 in Tbilissi, ist preisgekrönte Theaterautorin, -regisseurin und Autorin des hochgelobten Familienepos »Das achte Leben (Für Brilka)« (FVA 2014), das in zahlreiche Sprachen übersetzt und u. a. mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft und dem Anna-Seghers-Literaturpreis ausgezeichnet wurde.

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Eintritt: 6 EUR / 4 EUR erm.

Begrüßung: Barbara Lison (Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung)
Moderation: Silke Behl (Radio Bremen)

Eine Veranstaltung der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung in Kooperation mit der Stadtbibliothek Bremen, der Universität Bremen und dem Bremer Richterbund.

 

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 01.02.2018
18:00

Ort
Stadtbibliothek Bremen - Zentralbibliothek

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