Marlis Thiel: „Nachdichtungen Baudelaire“

Marlis Thiel nimmt eigene Übersetzungen von Charles Baudelaires Gedichtband „Le Fleurs du Mal“ vor.
Mit Charles Baudelaire (1821–1867) war eine schwarze Sonne am Himmel über Paris erschienen; spätestens seit dem Prozess 1857 gegen die Fleurs du Mal, den der Dichter verlor, wurde aus dem Leben zwischen Fluch und Segen eine bittere Wahrheit. Aber mehr als die Biographie des Dichters stand auf dem Spiel. Was kümmert die Kunst das Leben? Die Fleurs du Mal sind vor allem die Blumen der Kunst; Gedichte, die einem hohen Anspruch genügen, nicht geringer als das maximal Mögliche; Sprachkunst zwischen den Extremen spleen et idéal; Trübsinn und Schönheit in wechselseitiger Durchdringung.

Foto: Privat

Marlis Anita Thiel, Studium (Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte, Soziologie) in Göttingen, Berlin und Bremen. 1998 Promotion mit einer Monographie über Klaus Mann (Klaus Mann: Die Sucht, die Kunst und die Politik, 1998). Weitere Veröffentlichungen: Dieses Blaue des Himmels (2001), Vielleicht das Meer (2005), Der Kaufmann und der Dichter (2011). Lebt und arbeitet als freie Autorin in Bremen.


Einführung: Prof. Gert Sautermeister
Bremer BuchPremiere – eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Bremer Literaturkontor und Stadtbibliothek Bremen

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 25.10.2018
19:00

Ort
Buchhandlung Leuwer

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