Lesung und Gesprächsrunde mit Herbert Somplatzki

Heute, da Flucht und Vertreibung uns wieder stark berühren, kann die Erinnerung uns helfen, aus der Vergangenheit zu lernen; für eine friedliche Zukunft. Der Schriftsteller Herbert Somplatzki bewegt sich in zahlreichen seiner Werke im Spannungsbogen zwischen Heimat und Fremde. So wird, beispielsweise in Masurische Gnadenhochzeit, eine Familiengeschichte erzählt, die, eingebettet in die Weltkriegsgeschichte, vom Leben einer Familie in Krieg und Frieden berichtet – sowie von jenen Menschen aus dem Osten. Die schon vor über 100 Jahren als Arbeitsmigranten in den Westen fuhren; oder von Flucht und Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg und von geglückter Integration. Als Buch und Hörspiel veröffentlicht, ergänzt Bis wir im Frieden sind diesen thematischen Schwerpunkt noch weiter.

In Masuren geboren, hat Herbert Somplatzki als Kind Krieg und Flucht erfahren. 1946 nach Westdeutschland gekommen, reiste er schon in den 1970-er Jahren wieder in seine Geburtsheimat zurück und suchte die Begegnung mit polnischen Menschen, die jetzt dort leben; eine Begegnung, die bis in die Gegenwart reicht. Seine Familiengeschichte ist auch in er Dauerausstellung des Deutschen Auswandererhauses zu sehen. Dort gehört die Biographie seines Großvaters Wilhelm Somplatzki zu den 15 Einzelschicksalen der Zuwanderer nach Deutschland, die die Besucher während ihres Rundgangs durch das Museum entdecken können.

www.herbert-somplatzki.de


Karten sind im Deutschen Auswandererhaus im Vorverkauf und je nach Verfügbarkeit an der Abendkasse erhältlich. Preis: 8,00 € (erm. 6,50 €).

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 15.03.2018
17:30

Ort
Deutsches Auswandererhaus

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