Lesung mit Viktor Martinowitsch aus „Paranoia“

viktor-martinowitsch---paranoia-cover_cmyk_300dpiEin totalitäres Regime im Osten Europas. Der junge Schriftsteller Anatoli lebt relativ unbehelligt – bis die geheimnisvolle Jelisaweta in sein Leben tritt, mit der er eine leidenschaftliche Affäre beginnt. Doch plötzlich ist Jelisaweta spurlos verschwunden und Anatoli wird vom allmächtigen Geheimdienst zum Gespräch gebeten. Einige Verhöre später löst sich die Grenze zwischen vermeintlicher Realität und Geheimdienstprosa auf. Die Paranoia schlägt zu.

»Paranoia«, ein hochspannender politischer Thriller und eine tragische Geschichte von Liebe und Verrat, wirft nicht zuletzt ein Schlaglicht auf die Mechanismen eines totalitären Staates dreißig Jahre nach 1984.

Der Autor, Viktor Martinowitsch, 1977 in Belarus geboren, studierte Journalistik in Minsk und lehrt heute Politikwissenschaften an der Europäischen Humanistischen Universität in Vilnius. Martinowitsch machte als russischsprachiger Autor von sich reden, mit seiner Erzählung »Tabu« und besonders mit dem Roman »Paranoia«, der in Belarus verboten ist. 2012 erhielt Martinowitsch den Maksim-Bahdanovic-Preis. Seine Räuberpistole »Sphagnum« stand auf der Longlist für den russischen National Bestseller Prize 2013.

Der Abend mit dem Autor sowie dem Übersetzer Thomas Weiler bietet Gelegenheit zum Austausch über die heutige Literaturszene in Belarus.


Eine Veranstaltung der Forschungsstelle Osteuropa in Kooperation mit dem EXIL-Pen, dem Literaturkontor Bremen und mit freundlicher Unterstützung des German Marshall Fund sowie des Kesselman-Verlags, Bremen.

Die Lesung findet im Goldenen Saal statt.
Eintritt frei.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 10.04.2015
19:00

Ort
Villa Ichon

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