Kathrin Steinweg und Martin Heckmann: Flintenweiber und Untermenschen

Foto: Erwin Liauw

Eine szenische Lesung über die Folgen der NS-‚Rassenlehre’ für den damaligen Kriegsalltag und darüber, was es vor allem für osteuropäische und sowjetische Kriegsgefangene ganz real bedeutete, einer ‚unterlegenen Rasse‘ anzugehören. Anhand von Briefen ehemaliger Gefangener 1941-45 an www.kontakte-kontakty.de und zeitgenössischer Dokumente wird an ein unglaubliches Kapitel deutscher Geschichte erinnert: mitnichten ein ‚Fliegenschiß‘, wie vor einiger Zeit ein bekannter deutscher Politiker medienwirksam behauptete, sondern schmerzende Wirklichkeit, die uns aus dem Spiegel anstarrt, sobald wir etwas genauer hineinsehen.

Martin Heckmann hat an der Bremer Bühne Schauspiel gelernt. Seit mittlerweile 25 Jahren ist er als freier Sprecher und Rezitator für Film, Funk und Fernsehen tätig, hat bei zahlreichen Hörbuchprojekten mitgewirkt und sich in Bremen vor allem mit Literaturlesungen einen Namen gemacht.

Kathrin Steinweg studierte Schauspiel in Salzburg und war dann über viele Jahre festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Salzburg, am Rheinischen Landestheater Neuss und am Staatstheater Saarbrücken. Heute lebt sie in Bremen und arbeitet an der Bremer Shakespeare Company. Außerdem ist Kathrin Steinweg seit über 20 Jahren als Dozentin und Workshopleiterin in der Kinder- Jugend- und Erwachsenenbildung tätig.


Es ist ein kurzer Trailer zur Lesung vorhanden.

Spieldauer ca. 90 Min.
Nach der Veranstaltung wird es Gelegenheit zum Gespräch geben.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 13.02.2020
19:00

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