»Jagd auf Westheims Sammlung«

Kai Artinger stellt seinen neuen Krimi vor.

Cover_Westheims SammlungDie junge New Yorker Ethnologin Susan Bell ist tough. Nichts wirft sie so schnell aus der Bahn. Doch die Mauerstadt Berlin zeigt ihr schnell die Grenzen auf. Gleich nach ihrer Ankunft stößt sie auf eine Leiche, und ihr Großvater, Gustav Lüder, lässt sie im Regen stehen. Der alte Kommissar a. D. hat eigentlich mit dem Leben abgeschlossen. Er wartet auf das Ende. Mit dem Auftauchen seiner selbstbewussten Enkelin ist damit Schluss. Auf geheimnisvolle Weise ist sie verstrickt in eine Mord- und Kunstdiebstahlsserie, die die Stadt in Atem hält. Schließlich bringt sie Lüder und Susan selbst in Lebensgefahr. Denn ohne es zu ahnen, hat Susan den Tod im Gepäck …

VDG Weimar Verlag| 2014 |  220 S. | 14,80 € | ISBN 978-3-89739-804-7


Artingers fünfter Krimi beschäftigt sich mit der im Zweiten Weltkrieg verloren gegangenen Kunstsammlung des Berliner Kunstkritikers, Verlegers und Sammlers Paul Westheim, der in der Weimarer Republik berühmt war. Vor den Nationalsozialisten musste er ins Exil fliehen. 1963 starb er während einer Deutschlandreise in West-Berlin. Die Geschichte spielt 1972 in Berlin, New York, Mexico City und Bremen – u.a das Gerhard Marcks Haus, wo sich einer der Morde ereignet.

Kai Artinger, geboren 1963, ist promovierter Kunsthistoriker und war Leiter des Günter-Grass-Hauses in Lübeck. Sein Schwerpunkt ist die Kunst- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Er publizierte wissenschaftliche Bücher, Aufsätze, Ausstellungskataloge, schrieb fürs Radio und realisierte Ausstellungen. Er erhielt u.a. ein DFG-Forschungsstipendium für seine Studie “Agonie und Aufklärung. Krieg und Kunst in Großbritannien und Deutschland im 1. Weltkrieg”, die 2000 im VDG erschienen ist.

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Die Lesung findet in der Krimibibliothek statt. Der Eintritt ist frei.

 

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 19.11.2014
17:00

Ort
Stadtbibliothek Bremen - Zentralbibliothek

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