Inge Buck: „Lieber sterbe ich, als nicht zu küssen“

Inge Buck stellt ihr Corona-Tagebuch in einer Bremer Buchpremiere vor.

In Tagebüchern über Krisen- und Grenzsituationen geht es immer auch um das Thema Zeit. Um das Festhalten der verfließenden Tage, um die Aufbewahrung der Ereignisse im Text, geschrieben im Präsens für ein Futur, Schreiben gegen das Vergessen, das rückblickend auch als Zeitdokument gelesen werden kann.
Lieber sterbe ich, als nicht zu küssen. Der Titel spiegelt zugleich das Thema und die Machart des Corona-Tagebuchs. Nachrichten Erfahrungen, Gespräche über Leben und Sterben, über Bewältigungsstrategien und die Angst vor dem Tod, über vermeintliches Wissen, Rebellion und die Ratlosigkeit angesichts der Verordnungen und der weltweit steigenden Zahl der Toten.

Inge Buck (Foto: Julia Baier) wurde 1936 in Tübingen geboren. Studium der Literatur- und Theaterwissenschaft, Psychologie und Publizistik in Tübingen, München und Wien. Dr. phil. Sie arbeitete als Redakteurin beim Deutschlandfunk, Köln und als Kulturwissenschaftlerin an der Hochschule Bremen. Derzeit lebt und arbeitet Inge Buck als Autorin in Bremen. Arbeitsgebiete: Lyrik, Edition, Hörfunk-Features und Hörbilder, Biographie, Literaturkritik, Edition und Dokumentarfilm.

Inge Buck: Lieber sterbe ich, als nicht zu küssen
Mit Pinselzeichnungen des Bremer Künstlers Gunther Gerlach.
Sujet Verlag 2020


Eintritt frei

Da die Platzzahl begrenzt ist, ist eine Voranmeldung bei der Buchhandlung Leuwer notwendig: info@leuwer.de oder 0421-321828

BremerBuchPremieren – Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Bremer Literaturkontor und Stadtbibliothek Bremen.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 16.09.2020
19:00

Ort
Buchhandlung Leuwer

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