globale° 2019 – Harald Jähner: „Wolfszeit“

„So viel Anfang war nie. So viel Ende auch nicht.“ In diese Formel fasst Harald Jähner die „Niemandszeit“ zwischen 1945 und 1955. In seinem reich dokumentierten, üppig bebilderten und spannend zu lesenden Buch erzählt der Autor von Elend und Entwurzelung, von Trümmerfrauen, Vertriebenen und Kriegsheimkehrern, vom Verdrängen und Vergessenwollen, vom Wiederaufbau und Neubeginn in Gesellschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft. Jähners Alltags- und Mentalitätsgeschichte, u. a. über die „Generation Käfer“ oder das „Design der Demokratie“, ist auch ein Beitrag zum Verständnis der Gegenwart.
Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2019.

Harald Jähner, Jahrgang 1953, war bis 2015 Feuilletonchef der „Berliner Zeitung“, der er seit 1997 angehörte. Zuvor war er freier Mitarbeiter im Literaturressort der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Seit 2011 ist er Honorarprofessor für Kulturjournalismus an der Universität der Künste Berlin.


Moderation: Elisabeth Arend
Eintritt: 3€

In Kooperation mit Alumni der Universität Bremen (e.V.) und der Landeszentrale für politische Bildung Bremen

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 26.10.2019
18:30

Ort
Theater Bremen

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