Fernando Aramburu: „Patria“

Der spanische Bestsellerautor Fernando Aramburu stellt im Rahmen unserer Literatur-Reihe Das rote Sofa seinen Roman „Patria“ vor, der in Spanien wie ein Blitz eingeschlagen hat. Die große Familiensaga aus dem Baskenland ist ein tief berührender, zeitgenössischer Roman, der schon jetzt auf dem Weg ist, zum Klassiker der spanischen Literatur zu werden.

„Patria“ heißt Vaterland, Heimat. Aber was ist Heimat? Die beiden Frauen und ihre Familie, um die es in Fernando Aramburus von der Kritik gefeierten und mit den größten spanischen Literaturpreisen ausgezeichneten Roman geht, sehen ihre Heimat mit verschiedenen Augen.
Bittori sitzt am Grab ihres Mannes Txato, der vor über zwanzig Jahren von Terroristen erschossen wurde. Sie erzählt ihm, dass sie beschlossen hat, in das Haus, in dem sie wohnten, zurückzukehren. Denn sie will herausfinden, was damals wirklich geschehen ist, und wieder unter denen leben, die einst schweigend zugesehen hatten, wie ihre Familie ausgegrenzt wurde. Das Auftauchen von Bittori beendet schlagartig die vermeintliche Ruhe im Dorf. Vor allem die Nachbarin Miren, damals ihre beste Freundin, heute Mutter eines Sohnes, der als Terrorist in Haft sitzt, zeigt sich alarmiert. Dass Mirens Sohn etwas mit dem Tod ihres Mannes zu tun hat, ist Bittoris schlimmste Befürchtung. Die beiden Frauen gehen sich aus dem Weg, doch irgendwann lässt sich die lange erwartete Begegnung nicht mehr vermeiden…


Eintritt frei | Moderation: José María Díaz de León (Universität Bremen) | Sprache: Spanisch / Deutsch

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 08.03.2018
18:00

Ort
Instituto Cervantes

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