„Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ von Rainer Maria Rilke

18817Am 17. Mai findet ein literarisch-musikalischer Abend über „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ von Rainer Maria Rilke mit Rainer Iwersen und Uli Beckerhoff in der Kapelle Riensberg statt.


„Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ spiegeln die Grunderfahrungen des Menschen in der Moderne wider. Das Prosagedicht in Form eines Tagebuchromans ist eines der ersten literarisch bedeutenden Werke des 20. Jahrhunderts und zugleich Rainer Maria Rilkes einziger Roman.


Rainer Maria Rilke wurde am 4. Dezember 1875 in Prag geboren. Nach dem Abbruch der Militärschule studierte er Literatur, Kunstgeschichte und Philosophie in Prag, München und Berlin und schrieb Gedichte. Nach einer Liaison mit der verheirateten Lou Andreas-Salomé, heiratete er 1901 Clara Westhoff, die Scheidung folgte schon im folgenden Jahr. Aus Geldnot nahm Rilke Auftragsarbeiten an und reiste 1902 nach Paris, wo das Gedicht „Der Panther“ entstand. Rilke unternahm Reisen nach Nordafrika, Ägypten und Spanien. Rilkes Tagebuchroman „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ wurde 1910 veröffentlicht. 1919 siedelte er in die Schweiz über. In den 1920er Jahren erkrankte er an Leukämie und verstarb schließlich am 29. Dezember 1926 im Sanatorium Valmont bei Montreux in der Schweiz.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 17.05.2015
18:30

Ort
Kapelle auf dem Friedhof Riensberg

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