„Das Überleben von Juden in Frankreich 1940-1944“ von Jacques Semelin

Eine „table ronde“ mit dem französischen Historiker Jacques Semelin
und der Übersetzerin Susanne Wittek

2013 veröffentlichte der renommierte französische Historiker Jacques Semelin eine Forschungsarbeit, die in Frankreich für einiges Aufsehen sorgte: Seine These ist, dass die hohe Anzahl der Juden in Frankreich, welche die Shoa überlebten, nicht mit der Flucht der Verfolgten zu erklären, sondern auf die vielfältige Hilfe der nichtjüdischen französischen Zivilbevölkerung zurückzuführen ist. Seither ist Semelins Studie, die historische Forschung und zahlreiche Zeitzeugeninterviews verbindet, intensiv und durchaus kontrovers diskutiert worden. In diesem Jahr liegt nun erstmals eine gekürzte und für das deutsche Publikum neu redigierte Fassung von „Das Überleben von Juden in Frankreich. 1940-1944“ (Wallstein Verlag) vor.

Gemeinsam mit seiner Übersetzerin Susanne Wittek (Hamburg) und moderiert von der ausgewiesenen Historikerin PD Dr. Mechthild Gilzmer (Saarbrücken) wird Jacques Semelin, der neben seiner Professur an der Sciences Po in Paris als Forschungsdirektor am Centre national de la recherche scientifique (CNRS) tätig ist, eine öffentliche Abendveranstaltung gestalten. Bei dieser Podiumsdiskussion wird Jacques Semelin über seine Arbeit sprechen und gemeinsam mit Susanne Wittek einen Blick in den Übersetzungsprozess erlauben.


Zweisprachige Veranstaltung
In Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung Bremen, dem Deutschen Übersetzerfonds und dem Fachbereich 10 der Universität Bremen.
Sie haben die Möglichkeit, bei der Veranstaltung das Buch zu erwerben.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 08.11.2018
19:00

Ort
Institut français

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