Bremische Stammbücher des 17. – 20. Jahrhunderts

Ausstellungseröffnung in der Staats- Universitätsbibliothek

Stammbücher sind die historischen Vorläufer der heute bekannten Poesiealben und Gästebücher.

Die ersten entstanden bereits im 17. Jahrhundert: Kleine Büchlein, in denen sich zunächst Studenten und Professoren mit Sprüchen und Zeichnungen verewigten. Später waren sie besonders im Bürgertum beliebt.

poster_stammbücher_a3.inddNur vordergründig sind Stammbücher jedoch Ansammlungen von Namen und Daten. In den Bremer Stammbüchern kommen nicht nur Beziehungsgeflechte zwischen berühmten und weniger berühmten Persönlichkeiten zum Vorschein, achtete man doch genaustens darauf, wer sich in das eigene Stammbuch eintragen durfte. Diese Quelle ermöglicht auch neue Erkenntnisse der Kulturgeschichte. Für die Freie Hansestadt Bremen sind sie eine sehr interessante Quelle, lesen sich die Stammbücher doch teils wie ein who-is-who der Stadt.

In der Ausstellung werden 25 Stammbücher vorgestellt. Darunter befindet sich z.B. das Stammbuch des Theologen Johannes Coccejus, der am Bremer Gymnasium Illustre im 17. Jahrhundert lehrte, und des Bremers Gottfried Menken, der in die Bremer Kirchenstreitigkeiten des 19. Jahrhunderts involviert war.

Vorwiegend gehören die präsentierten Stammbücher zu Nachlässen, die in der Bibliothek aufbewahrt werden. Sie werden jetzt zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt.

Wir laden Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung am 24.11. um 17 Uhr in die Zentrale der SuUB ein! Nach einer Begrüßung durch Maria Elisabeth Müller, der Direktorin der Bibliothek, führt Dr. Maria Hermes-Wladarsch (SuUB) in die Thematik der Ausstellung ein.

Im Anschluss lädt der Freundeskreis zu einem Umtrunk ein.


Die Ausstellung wird bis zum 18. März 2016 im Foyer der Zentrale der SuUB auf dem Unicampus zu sehen sein. Eintritt frei.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 24.11.2015
16:00

Ort
Staats- und Universitätsbibliothek Bremen

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