Bremer BuchPremiere: »Was war los in Hohehorst?«

Lesung in Leichter Sprache mit der Autorin Astrid Felguth

202225gr_391x550-ID180389-d9e9b3b9a100a6049490ad709a84120eIn der Zeit des Nationalsozialismus gab es in Deutschland neun Lebensborn-Heime, wo ledige Mütter „arische“ Kinder bekommen sollten, und Kinderfachabteilungen, in denen etwa 5.000 Kinder ermordet wurden. Der Rassismus des Lebensborn-Ideals und die Grausamkeit der Kinderfachabteilungen sind schwer zu begreifen. »Was war los in Hohehorst?« macht die Zeit des Nationalsozialismus anschaulich: Was waren Lebensborn-Heime? Und was geschah mit behinderten Menschen? In Leichter Sprache erzählt das Buch die fiktive Geschichte zweier Frauen: Anni wird 1944 schwanger in das Heim bei Bremen aufgenommen. Und Lisa macht 1977 im leerstehenden Haus Hohehorst eine Entdeckung … Das Buch ist besonders für inklusive Gruppen in Bildungseinrichtungen für Erwachsene und Schulen konzipiert, damit verschiedene Menschen miteinander über den Nationalsozialismus sprechen können.


Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung findet im Wallsaal statt.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Literaturkontors Bremen und der Stadtbibliothek Bremen.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 23.06.2015
16:00

Ort
Stadtbibliothek Bremen - Zentralbibliothek

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