Bremer BuchPremiere: Vergesst ja Nette nicht!

Der Bremer Polizist und Judenreferent Bruno Nette

netteBruno Nette (1887-1960) organisierte die Deportationen der von den Nazis als jüdisch klassifizierten Menschen aus Bremen und dem Regierungsbezirk Stade. Er war an der Verfolgung und Ermordung von über 800 Menschen direkt beteiligt. Am 29. April 1945 wurde er von den Briten verhaftet. Bernhard Nette erforscht das Leben seines Großvaters und seiner Großmutter von der Kaiserzeit bis zur Bundesrepublik. Während der NS-Diktatur ging ein Riss durch die Familie in Bremen und in Varel mit ihren kommunistisch-sozialdemokratischen Mitgliedern und dem NS-treuen Großvater, aber auch durch die »unpolitische« Hitlerjugend-Generation.

Über den Autor: Bernhard Nette (*1946 in Hamburg) war bis 2011 Lehrer, anfangs an einem Gymnasium, später an einer Gesamtschule in Hamburg-Bergedorf. Er ist Mitglied des Landesvorstands der GEW Hamburg und war bis 1997 Chefredakteur der hlz-Zeitschrift der GEW Hamburg. Veröffentlichungen u.a. zur Wehrmachtsausstellung und zur Geschichte des NS Lehrerbundes.

Einführung: Prof. Christoph U. Schminck-Gustavus.


Im Rahmen einer Bremer Buchpremiere, einer Veranstaltungsreihe des Bremer Literaturkontors und der Stadtbibliothek Bremen.

Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung findet im Wall-Saal statt.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 05.04.2017
17:00

Ort
Stadtbibliothek Bremen - Zentralbibliothek

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