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Bremer Buchpremiere: „Irrturm – en passant“

Der „IRRTURM“ ist ein Bremer Zeitungsprojekt, ein professionell begleitetes Forum für Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen, Krisen- und/oder Psychiatrieerfahrung. Seit 30 Jahren schreiben, fotografieren, malen beim „IRRTURM“ Menschen mit Krisenerfahrung über ihre Situation in der Gesellschaft, über Psychiatrieerfahrung, Vorurteile, Ausgrenzung und über ihre Sicht auf das ganz normale Leben. Es wird die Jubiläumsausgabe „en passant“ präsentiert mit Texten, Bildern, Musik und einem kleinen Büffet. Bei der Lesung erwarten Sie u. a. Texte von Cathy, Paula, Dagmar Herrmann, Annette Gödecke, Irmgard Gummig, Thorsten Wiese, Gilda Jenzen und Dierk Schmitz. Es wird ein Text von Andrea Gräber gelesen (†) sowie von Michael-Lorenz Meier (†).

Der Begriff en passant beschreibt im Schachspiel einen Schlagzug des Bauern, bei dem ein gegnerischer Bauer neben dem eigenen zum Stehen kommt. Es bietet sich nun die Gelegenheit, den eigenen Bauern hinter den fremden zu ziehen und diese vermeintlich geringwertige Figur im Vorbeigehen aus dem Spiel zu nehmen. Es drängt sich der Vergleich zu unserer Gegenwartsgesellschaft auf, in der Menschen gegeneinander antreten, miteinander verglichen werden oder sich miteinander vergleichen. Selten geschieht dies, ohne den einen Menschen als mehr und den anderen als weniger gut oder wert zu deklarieren.


Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 05.12.2018
16:30

Ort
Torhaus Nord

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