Bloomsday in Bremen: Iwersen liest aus „Ulysses“ von James Joyce

In Irland, der Heimat von James Joyce, ist es Sitte am Bloomsday, dem Tag, an dem sein Opus Magnum „Ulysses“ spielt, den Schöpfer des vielleicht bekanntesten und dennoch ungelesesten Romanes des letzten Jahrhunderts zu feiern. Wir wollen es genauso halten und am Sonntag 16. Juni zur besten Teatime eine „Ulysses“ Lesung mit Rainer Iwersen veranstalten.

Der 16. Juni 1904 war ein ganz gewöhnlicher Tag, und dennoch ist er in die Geschichte der Weltliteratur eingegangen. An diesem Tag von acht Uhr früh bis drei Uhr morgens erlebt Leopold Bloom die Großstadt Dublin, und der Leser lernt mit ihm seine Handlungen, Begegnungen und Gedanken kennen.

James Joyce wurde am 2. Februar 1882 in Dublin geboren, wo er in schwierigen und ärmlichen Familienverhältnissen aufwuchs. Joyce studierte am University College von Dublin moderne Sprachen, u.a. Englisch, Französisch und Italienisch. 1902 ging er nach Paris, um ein Medizinstudium zu beginnen. Er wandte sich dort aber dem Schreiben zu und führte einen ausschweifenden Lebensstil. 1903 kehrte er nach Dublin zurück, konnte dort jedoch nicht Fuß fassen. Mit seiner Geliebten und späteren Ehefrau Nora Barnacle siedelte er 1904 auf den Kontinent über und lebte hauptsächlich in Triest. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges zog er mit seiner Familie nach Zürich, wo sein bekanntestes Werk Ulysses entstand. James Joyce starb am 13. Januar 1941 in Zürich.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 16.06.2019
16:00

Ort
Buchhandlung Logbuch

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