ABGESAGT! 40 Jahre Deutscher Literaturfonds: Gespräch mit Wend Kässens

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Silke Behl und Heike Müller vom virtuellen Literaturhaus Bremen im Gespräch mit Wend Kässens, Vorstandsmitglied des Deutschen Literaturfonds, über die Zukunft der Literatur und die aktuellen Förderprogramme des Fonds.

Foto: Privat

In Zeiten der voranschreitenden Digitalisierung wird dem Buch gegenüber elektronischen Medien ein schwindender Stellenwert eingeräumt. Dennoch bleibt die Literatur ein unentbehrliches Gut der Gesellschaft, das kulturelle, historische und sprachliche, aber auch persönliche Orientierung gibt. Aus diesem Grund bedarf Literatur finanzieller Förderung. Institutionen wie der Deutsche Literaturfonds spielen eine tragende Rolle in der Sicherung der ökonomischen Zukunft vieler Schriftstellerinnen und Schriftsteller und dem Erhalt der Literatur als Kulturgut.

Foto: Deutscher Literaturfonds

Der Deutsche Literaturfonds fördert als einzige Institution in der Bundesrepublik Deutschland die deutschsprachige Gegenwartsliteratur überregional, marktunabhängig und jenseits politischer Vorgaben. Die Stipendien des Literaturfonds ermöglichen es vielen Autoren, über einen längeren Zeitraum ohne finanziellen Druck an einem literarischen Projekt zu arbeiten. Während wirtschaftliche Effizienzkriterien im Kulturleben immer mehr an Bedeutung gewinnen, steht bei der Arbeit des Literaturfonds ausschließlich die künstlerische Qualität eines Vorhabens im Mittelpunkt. Der Deutsche Literaturfonds unterstützt Autoren mit Werkstipendien bzw. Auslandsaufenthaltsstipendien sowie Verbände, Verlage und Initiativen mit Projektzuschüssen. Darüber hinaus vergibt er jährlich Literaturpreise und unterstützt Literaturzeitschriften, literarische Initiativen an Schulen und Hochschulen oder fördert Projekte und Maßnahmen, die dem Erhalt wichtiger literarischer Traditionen dienen.


Die Veranstaltung findet in der Krimibibliothek statt.

Eintritt frei.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 18.05.2020
19:00

Ort
Stadtbibliothek Bremen - Zentralbibliothek

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