Die Bremer Literaturpreisträgerin Terézia Mora [5:12]

Die Schriftstellerin Terézia Mora wird mit dem Bremer Literaturpreis 2017 für ihren Erzählband „Die Liebe unter Aliens“ ausgezeichnet. Silke Behl hat sich mit dem Jury-Mitglied Barbara Lison über die Preisträgerin unterhalten. Terézia Mora wurde 1971 in Sopron, Ungarn, geboren. Sie lebt seit 1990 in Berlin und gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen Autoren. Für ihren Roman „Das Ungeheuer“ erhielt sie 2013 den Deutschen Buchpreis. Bereits 1999 sorgte sie mit ihrem literarischen Debüt, dem Erzählungsband „Seltsame Materie“, für Furore. Für diese Erzählungen wurde sie u.a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. In der Begründung für die Preisvergabe heißt es: „Terézia Mora erhält den Bremer Literaturpreis 2017 für ihren Erzählungsband „Die Liebe unter Aliens“, in dem sie mit Nüchternheit und Emphase gleichermaßen das Innenleben ihrer Figuren zu Panoramen der Seele ausfaltet. Ihre genau komponierten Texte erzählen von Einsamkeit und Verlorenheit, handeln von den Augenblicken des kurzen Glücks, von der Sehnsucht nach Liebe und vom anhaltenden Scheitern vor den Ansprüchen des Alltags. Sprachmächtig und mit Sinn für Rhythmus und Melodie porträtiert sie Menschen an den Bruchstellen ihrer Existenz.“ Den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2017 erhält der in Sri Lanka geborene und in Berlin lebende Autor Senthuran Varatharajah für seinen Debüt-Roman „Vor der Zunahme der Zeichen“. Verliehen werden der Bremer Literaturpreis und der Förderpreis am 23. Januar 2017 im Bremer Rathaus.

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