Ausschreibung: Bremer Netzresidenz

Zur Förderung der Literatur in den Digitalen Medien vergibt der Verein Bremer Literaturhaus [virt.] e.V. mit Unterstützung des Senators für Kultur alle zwei Jahre ein Online-Stipendium im virtuellen Literaturhaus Bremen.

Gefördert werden Autorinnen und Autoren, die bereits auf Veröffentlichungen verweisen können. Schwerpunkt des Projektes soll die Auseinandersetzung mit dem virtuellen Medium sein. Dabei wird besonderer Wert auf den Einsatz innovativer literarischer bzw. künstlerischer Verfahrensweisen gelegt. Onlineprojekte, die ihren Fokus auf den Literaturaustausch im internationalen Kontext legen, werden besonders gefördert. Der Aufenthalt des Bremer Netzresidenten im virtuellen Literaturhaus beginnt am 01. November diesen Jahres und endet am 31. Januar 2019. Im Anschluss wird der Preisträger/die Preisträgerin eingeladen, sein/ihr Projekt in einer öffentlichen Veranstaltung in Bremen und in weiteren Literaturhäusern zu präsentieren. Das Stipendium ist einmalig mit 2.500.- €. dotiert. Eine unabhängige Jury entscheidet über die Vergabe. Reisekosten werden nach Absprache übernommen. Ein vierwöchiger Aufenthalt im „kunst:raum sylt quelle“ auf der Insel Sylt wird in Kooperation mit der sylt foundation ebenfalls angeboten.
Bewerberinnen und Bewerber sollten eine kurze Projektskizze (max. 1 DIN A4-Seite) einreichen, die die Idee des literarischen Netzprojektes überzeugend darstellt. Bewerbungsschluss ist der 31.05.2018. Projektskizze und Vita senden Sie bitte per e-Mail an: heike.mueller@literaturhaus-bremen.de

Die „Bremer Netzresidenz“ wird realisiert vom virtuellen Literaturhaus Bremen.
Mit freundlicher Unterstützung durch den Senator für Kultur.

Zu den bisherigen Preisträgern gehören u.a. Norbert Hummelt, Finn-Ole Heinrich, Susanne Berkenheger, Ulrike Draesner, Nora Bossong, Nikolas Hoppe, Jens Laloire und Bas Böttcher.

Prager Literaturstipendium 2.0

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– Ausschreibung 2016 –

Das virtuelle Literaturhaus Bremen, das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren, Porta Bohemica und der Verein globale e. V. schreiben das „Prager Literaturstipendium 2.0“ für deutsche Autorinnen und Autoren aus.

Das Stipendium bietet einen vierwöchigen Aufenthalt in Prag vom 01.09. – 30.09.2016. Neben kostenfreiem Wohnen in der Stadtmitte umfasst das Stipendium eine einmalige Zahlung von 1.000 Euro. Während des Stipendiums besteht Präsenzpflicht. Eine Lesung des Prager Literaturhauses im Rahmen der Reihe Literatur im Park wird ebenfalls organisiert. Voraussetzung für das Stipendium ist die Bereitschaft, während des Aufenthaltes ein Netz-Tagebuch zu führen, das auf der Website des Literaturhauses Bremen veröffentlicht wird. Die übrige Zeit steht der künstlerischen Arbeit zur freien Verfügung.
Bewerben können sich Autorinnen und Autoren aus Deutschland, die bereits auf Veröffentlichungen verweisen können. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Juni 2016. Einzureichen sind eine Kurzvita mit Bibliographie und ein halbseitiger Prosatext über Prag. Die Unterlagen sind ausschließlich per e-Mail an die Geschäftsführung des Literaturhauses Bremen zu versenden: heike.mueller@literaturhaus-bremen.de Das Literaturhaus behält sich vor, die eingesandten Texte zu veröffentlichen.

Über die Vergabe des „Prager Literaturstipendiums 2.0“ entscheidet eine unabhängige Jury des Prager Literaturhauses in einem Auswahlverfahren. Der Preisträger/die Preisträgerin wird Anfang Juli bekannt gegeben.

Das „Prager Literaturstipendium 2.0“ wird realisiert vom virtuellen Literaturhaus Bremen, dem Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren, dem Verein Porta Bohemica und dem Verein globale e.V.. Bisherige Preisträger: Susanne Berkenheger (2010), Christiane Neudecker (2011), Volker Harry Altwasser (2012), Akos Doma (2014), Rena Dumont (2015)

Kontakt: Literaturhaus Bremen [virt.] e.V., Goetheplatz 4, D-28203 Bremen,

fon 0421-2581808, www.literaturhaus-bremen.de

Ausschreibung der Lyrikzeitschrift „Poesiealbum neu“

Die Nummer 23 des Magazins Poesiealbum neu soll im Frühjahr 2017 erscheinen. Ihr Thema: „Resonanzen. Wirkung der Wissenschaft“. Für interessierte SchreiberInnen mit einem Faible für Science die perfekte Gelegenheit, um mit ihrer szientistischen Lyrik in die Öffentlichkeit zu treten.poesiealbum-neu-in-familie-229x400

Wann:
Bis zum 30. November 2016 (Poststempel) schreibt die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik e.V. gemeinsam mit der Universität Bremen, Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften, im gesamten deutschsprachigen Raum wettbewerblich die Beteiligung am Themenheft „Wirkung der Wissenschaft“ (Arbeitstitel „Resonanzen“) mit Gedichten und Notaten in deutscher Sprache aus.

Was:
Eingesandt werden können bis zu 3 bislang unveröffentlichte Gedichte und/oder Notate zu Thematiken, Perspektiven und Risiken moderner Naturwissenschaft. Willkommen sind auch Gedichte und Kurztexte, die ethischen Fragen der naturwissenschaftlichen Forschung nachgehen. Gewollt ist auch die Auseinandersetzung mit Denkweisen der Naturwissenschaften und mit Lebensentwürfen von Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern. Darzustellen wäre ebenso das Zurechtfinden in technisch-naturwissenschaftlich veränderten Umwelten, die faszinatorische und katastrophische Dimension naturwissenschaftlichen Fortschritts sowie die Diskrepanz zwischen Sinnbedürfnis und technischer Zurichtung von Welt. Um möglichst viele Einsendungen einbeziehen zu können, ist die Länge der Texte auf jeweils 35 Zeilen (inkl. Leerzeilen, Titel und Verfassername) begrenzt.

Wo:
Die Zusendung auf dem Postweg ist an die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik zu richten: Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig.poesialalbum-neu-kein-marmor-230x400

Wichtig: Jeden Text bitte 3-fach einsenden und jeweils mit Angabe des Autorennamen versehen. Zusätzlich ist den Gedichten die persönlich unterzeichnete Erlaubnis zum kostenfreien Abdruck beizulegen. Fehlt diese, kann die Einsendung keine Berücksichtigung finden. Desweiteren wird jede/r Einsender/in um eine Kurzvita in folgender Reihenfolge gebeten: Name, Vorname, Geburtsjahr, Geburtsort, Lebensort, Ausbildung, Beruf, literarische bzw. wissenschaftliche Profession, ggf. Mitgliedschaft/en in Autorenvereinigung/en und/oder wissenschaftlichen Gremien; Angabe von Anschrift, Telefonnummer und E-Mailadresse.


Nach der Drucklegung im Februar 2017 werden auf der Website www.lyrikgesellschaft.de die Namen der Autorinnen und Autoren der Nr. 23 des „Poesiealbum neu“ bekannt gegeben. Jede/r Autor/in erhält ein Freiexemplar zugesandt und bekommt darüber hinaus die Möglichkeit, weitere Exemplare mit Autorenrabatt zu kaufen.