Agustin Martínez: Das Dorf der toten Herzen [4:09]

In dem neuen Thriller von Agustín Martínez herrscht eine Atmosphäre der Hoffnungslosigkeit. Eine Familie erlebt den sozialen Abstieg und wird überfallen. Welche Rolle spielt die Tochter? Gabriele Intemann hat das Buch schon gelesen.

>> mehr hören

11. Juli 2019 – Sendereihe: Bremen Zwei | Bremen Zwei

Prager Literaturstipendium geht an Marius Hulpe

Das Prager Literaturstipendium geht in diesem Jahr an den 1982 in Soest geborenen Lyriker und Prosaautor Marius Hulpe. Ab dem 1. September wird der Preisträger via Blog-Tagebuch auf www.pragernotizen.de über seinen Aufenthalt aus der tschechischen Hauptstadt berichten und dort im Rahmen des Festivals „Literatur im Park“ lesen.

Marius Hulpe lebt nach Auslandsaufenthalten in Polen und Indonesien heute wieder in Berlin. 2008 erschien sein vielbeachteter erster Gedichtband ›Wiederbelebung der Lämmer‹ im Ammann Verlag. Es folgten die Bände ›Einmal werden wir‹ (2013) und ›Süße elektrische Nacht‹ (2014) sowie der Essay ›Der Polen-Komplex‹ (Hanser 2016). Für seine Gedichte wurde Marius Hulpe bereits mehrfach ausgezeichnet. Im August erscheint sein erster Roman „Wilde grüne Stadt“ bei Dumont.

Zur Begründung der Jury: „In seinem eingereichte Prosatext verbindet Marius Hulpeauf amüsante Weise die Magie der Moldau-Metropole mit den profanen Alltagserfahrungen aus seiner spröden westfälischen Heimat. Der Autor schickt seine junge Hauptfigur mit einem Rentnerbus auf Kaffeefahrt nach Böhmen, was nach erfolgreicher Flucht und einigen kurzen Zwischenstopps an einem Schlafplatz für Obdachlose in der Bahnhofshalle endet. Die scheinbar zufällige Verrückung seiner Figuren, die Suchbewegungen zwischen vertrautem Terrain und fremden Orten, scheinen auch in diesem Kurztext als wichtiges Motiv von Hulpes schriftstellerischer Arbeit durch. Hier zeigt sich ein souveräner Erzähler mit hochaktuellen Fragen unserer Zeit.


Das Prager Literaturstipendium ist mit 1.000 Euro dotiert. Neben dem Preisgeld erhält die Preisträgerin einen vierwöchigen Aufenthalt in einer Wohnung in der Altstadt von Prag.

Die deutsch-tschechische Autorenförderung wird realisiert vom virtuellen Literaturhaus Bremen, dem Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren und dem Verein Porta Bohemica.


Bisherige Preisträger*innen: Juliana Kálnay (2018), Inge Buck (2017), Gesa Olkusz (2016), Rena Dumont (2015), Akos Doma (2014), Volker Harry Altwasser (2012), Christiane Neudecker (2011) und Susanne Berkenheger (2010).

Ab sofort im Buchhandel: Die neuen Schulhausromane

Der jüngste Schulhausroman kommt in diesem Jahr von der Oberschule Sebaldsbrück. Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs haben gemeinsam mit der Schriftstellerin Jutta Reichelt einen Roman über Mobbing in der Schule geschrieben. Ein halbes Jahr hat die intensive Schreibphase gedauert, die Anstrengung hat sich gelohnt. „Neustart für Niko“ heißt das spannende Erstlingswerk, das ab sofort im Buchhandel erhältlich ist.

ISBN-13: 978-3796110535
Ab 12 Jahren

Wer dealt, krepiert – 

so beginnt die Geschichtensammlung, die die Schulklasse 10b der Oberschule am Leibnizplatz zusammen mit dem bekannten Schriftsteller Feridun Zaimoglu geschrieben hat. Unter dem Titel „Drogen.Tod“ versammeln sich eine Kurzgeschichte und vier szenische Stücke in dem Buch, das ebenfalls im Carl Schünemann Verlag erschienen ist. Es geht um Drogen und um das brutale Geschäft, das überall auf der Welt viele Menschenleben kostet. Die Geschichten spielen in Bremen, Mexiko und den USA.


ISBN-13: 978-3796110559
Ab 12 Jahren

Auch Jugendliche des 10. Jahrgangs der Oberschule Geestemünde  haben mit Feridun Zaimoglus Unterstützung ihr erstes eigenes Buch verfasst. „Bumm. Bumm! Die Knarre macht bumm.“ ist eine Geschichtensammlung zur  tragischen Ausweglosigkeit von Drogenkonsum, zu Gewalt, Korruption und organisiertem Verbrechen.

ISBN-13: 978-3796110542
Ab 12 Jahren

www.schulhausroman-bremen.de

www.schuenemann-verlag.de

Alle drei Schulhausromane sind im Carl Schünemann Verlag erschienen und kosten 5.- €.