Das Leben der Emma Herwegh

„Man ist so vergnügt, wenn man was durchsetzt“

Emma Herwegh ( 1817 – 1904) war eine Kämpferin für demokratische Freiheiten, eine romantische Liebhaberin und Mutter dreier Kinder.
In ihren Tagebuchaufzeichnungen heißt es: „Ich las französische Revolutionsgeschichte und war wie von einer vulkanischen Glut getrieben, bald glühend, bald halb erstarrt. – Wie aber, wenn eine Zeit käme, wo jeder Mensch königlich dächte, wo die Gesamtbildung eine so allgewaltige wäre, daß der Mensch im Andern nur den Bruder sähe, wo nur Verdienste anerkannt würden, wo der Geist des Göttlichen sich in jeder Brust offenbart hatte; bedürfte es dann jener Könige noch?

Christiane Hahn-Büthe zeichnet das Portrait einer schillernden Frau, Ehefrau des Freiheitsdichters Georg Herwegh, die aktiv an der 1848er Revolution teilnahm. Am 22. Februar um 20:00 Uhr in der Speicherbühne.

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„Die Sprache ist das Fundament unserer Lebensform“ – Philosoph Wolfram Eilenberger [46:04]

Wolfram Eilenberger ist einer der vielseitigsten deutschen Denker. Er ist Philosoph, Publizist und Schriftsteller. Sein aktueller Bestseller „Zeit der Zauberer“ wird gerade in mehr als 20 Sprachen übersetzt. „Philosophie ist ein Kampf gegen die eigene Dummheit und die Dinge, die man schon zu glauben meint“, sagt unser Wintergast. Hören Sie Wolfram Eilenberger im Gespräch mit Tom Grote.

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9. Februar 2019 – Sendereihe: Bremen Zwei