Buchtipp: „Power“ von Verena Güntner

Mit „Power“ war Verena Güntner für den Preis der Leipziger Buchmesse 2020 nominiert – auch wenn es mit der Auszeichnung letztendlich nicht geklappt hat, ist doch der Roman allemal lesenswert.

Die Autorin Verena Güntner (Bild: Stefan Klüter), 1978 in Ulm geboren, spielte nach ihrem Schauspielstudium viele Jahre am Theater. Ihr Romandebüt „Es bringen“ (2014) wurde für die Bühne adaptiert und mit dem deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. Verena Güntner erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, u.a. den Kelag-Preis beim Bachmann-Wettbewerb und das Berliner Senatsstipendium. Sie lebt in Berlin.

>> Gespräch mit Verena Güntner bei Radio Bremen Zwei

Worum geht es? Die selbstbewusste Kerze ist gerade noch ein Kind. Sie lebt in einem kleinen, von Wald und Feldern umgebenen Dorf, das nur noch wenige Bewohner hat. Doch Kerze ist hier fest verwurzelt. Eines Tages geht Power verloren, der Hund einer Nachbarin. Kerze macht sich auf die Suche nach Power und verspricht, den Hund zurückzubringen. Koste es, was es wolle. Denn Kerze hält, was sie verspricht. Immer! Sie geht methodisch vor, durchstreift das Dorf und die Felder, tastet sich immer näher an Power heran. Beobachtet wird sie dabei von den Kindern des Dorfes, die sich ihr nach und nach anschließen. Ein ganzes Rudel bildet sich, das bellend und auf allen vieren Powers Fährte aufnimmt. Als klar wird, dass sie ihn nur außerhalb der Dorfgemeinschaft finden können, verlassen die Kinder das Dorf und ziehen in den Wald.

>> Buchtipp von Katrin Krämer zu „Power“ bei Radio Bremen Zwei

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