Martina Burandt

„Wir sind aus solchem Stoff wie Träume sind, und unser kleines Leben ist von einem Schlaf umringt.“ Prospero in William Shakespeares “Der Sturm”
Foto: Privat

Martina Burandt, geboren am 4. Mai 1960 in Duisburg-Rheinhausen, aufgewachsen im linksrheinischen Krefeld; lebt seit 1989 in Bremen: verheiratet, zwei Töchter, ein großer schwarzer Hund.

* 1988: Abschluss des Studiums der Pädagogik/MA (Nebenfächern Publizistik und Sportwissenschaften) an der Georg-August-Universität Göttingen.
* 1988-1997: Mitarbeit bei der Max und Moritz-Bühne (gegründet 1928), in den Bereichen Darstellung, Regie, Dramaturgie, Öffentlichkeitsarbeit und Organisation. (1. und 2. Preis beim Bremer Kinder- und Jugendtheaterfestival 1994)
* 1989-1990: Redaktionsvolontariat, seitdem freiberufliche journalistische Arbeit in den Themenbereichen Sozialpolitik, Kultur, Portrait für verschiedene regionale und überregionale Zeitungen und Zeitschriften wie beispielsweise TAZ, Frankfurter Rundschau, Diabolo-OL, EMMA, M-Menschen machen Medien/Verdi, Weser Kurier, Stimme – Zeitschrift des Dachverbandes für Ausländerkultur, Bremen und zeitweise für Radio Bremen („Bücherjournal“ und „Daheim in der Fremde“).
* 1991: Mitbegründung des ID: Informationsdienst Netzwerk Alternative Publizistik e. V., Zweigstelle Bremen.
* Seit 2003: freie Autorinnentätigkeit
* Seit 2012: Mitglied im Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (seit 2018 im Vorstand des VS Niedersachsen/Bremen) und im Bremer Literaturkontor
* Seit 2012: Ausübung des japanischen Ausdruckstanzes Butoh und Beschäftigung mit seiner Wirkung auf den Ausdruck innerhalb der bildenden Kunst
* April/Mai 2015: Ausstellung (und Lesung) „Wenn im Schlafe Schafe blöken… aber sinnvoll ist es nicht.“ In der Galerie am schwarzen meer und raum2, Bremen

Literarische Arbeit:
* seit 2004: Die Organisation und Durchführung sowie Teilnahme an jährlich 1-3 Leseprojekten in Bremen, v.a. in Zusammenarbeit mit Ursula Pickener, mit der sie 2006 die Gruppe „Wortpilotinnen“ gründete. Diverse Lesungen mit der Gruppe „Die Wortpilotinnen“ im Raum Bremen seit 2009.
* 2011 und 2012: u.a. Teilnahme am Bremer Lyrikprojekt „zwiesprache lyrik“
* seit 2012: Lyriklotsin bei „zwiesprache lyrik“
* 2012 und 2013: Teilnahme als Autorin mit Lesungen auf den Niedersächsischen Literaturtagen vom Verband deutscher Schriftsteller in Georgsmarienhütte und Braunschweig (Worte gegen Rechts)
* Oktober 2013: Teilnahme an der Lesung zur Buchvorstellung „Mit Sprache über Sprache“ (s.u.) auf der Frankfurter Buchmesse

Autorentätigkeit im Bereich Kinder- und Jugendtheater:
* Mitarbeit an der Verfassung von Theaterstücken für die Max und Moritz-Bühne, u.a. Bühnenfassungen von „Der kleine Prinz“, „Die Schneekönigin“ und „Der Froschkönig“, die im Zeitraum von 1988-1996 auf unterschiedlichen Bühnen in ganz Deutschland aufgeführt wurden.
* 2008 und 2009: eigenständige Realisierung von schulischen Bühnenprojekten; 2008: „Die Mondtücher“ nach F.K. Wächter; 2009: mit Förderung der swb-Bildungsinitiative für das altersübergreifende Theaterprojekt „Ein Sommernachts-Alp-Traum“, Text: Martina Burandt, frei nach W. Shakespeare, uraufgeführt im Sommer 2009 mit SchülerInnen im Alter von 10 bis 17 Jahren im Alten Gymnasium, Bremen.

Literarische Veröffentlichungen (Lyrik und Prosa) in:
1)
Von Bruchpiloten und anderen Helden, Anthologie, Lyrik und Prosa, MontAurum Verlag, Bremen, 2004

2) Wasser und Salz, Lyrikanthologie, HW-Verlag, Dorsten, 2004

3) Bremer Texte 1, Anthologie, Edition Temmen, Bremen, 2004

4) Bremer Texte 2, Anthologie,  Edition Temmen, Bremen, 2005

5) „Früher war alles viel besser…? Teil 3, Hrsg. J. Stiel, K. Pütz, Aachen 2012 (2 Prosatexte)

6.) „Mit Sprache über Sprache“ – Beiträge zum Landschreiber Wettbewerb, Leipzig 2013; Hrsg. Klaus Siewert, Jochen P. Becker; Verlag auf der Warft in Verbindung mit der Gesellschaft für deutsche Sprache, Münster 2013 (4 Gedichte)

7.) Veröffentlichunen in der Zeitschrift KulturNetz / Zeitschrift vom Verband Deutscher Schriftsteller/Verdi

8.) „Mein durstiges Wort gegen die flüchtige Liebe“, Lyrik-Anthologie, ELIF VERLAG, Nettetal, 2016.

9.) Gedichtauswahl in der Anthologie des Feldkircher-Lyrikwettbewerbs/Österreich, Edition Art Science 2016.

10.) Gedichtauswahl in der Anthologie „Schlafende Hunde 5 – politische Lyrik“, Leipzig, 2017.

11.) Gedicht in Poesiealbum neu „Glück“, Leipzig 2018.

12.) „Ihr seidenen Flügel an Wäscheleinen“ – vom Kommen – Bleiben – Gehen, Gedichte, Omnini Verlag, Berlin, 2018.

Journalistische Veröffentlichungen:
In Print (und Radio) seit 1989 bis heute

http://www.martinaburandt.de/


Bücher

Ihre seidenen Flügel an Wäscheleinen

Lyrik, 2018
Omnino Verlag, ISBN: 978-3958940963
170 Seiten, €16,99

Leben verstehen
Ich versuche, das Leben zu verstehen
und tauche zuweilen in mein Selbst;
ich tusche Kinderbücher ein
und zerschneide Kuscheltiere;
ich nähe mir durch harte Leinwände
die Finger blutig,
Gedichte schreibe ich auch,
seit immer und immer,
auch ich

Am Ende erkennt man doch – schaut man tiefer –, dass es immer auf die gleichen Urbedürfnisse, Sehnsüchte und Ängste hinausläuft. Gedichte über den Zyklus des Lebens, in dem das Verständnis von der Philosophie des Yoga durchscheint; der Idee vom Mikrokosmos im Makrokosmos und von einem Lebensfluss, in dem alles miteinander verbunden ist. Gedichte für mehr Gelassenheit und Freiheit. Zum In-sich-Kehren. Zur Meditation. Zur Erkundung.

Schlafende Hunde V: Politische Lyrik

Anthologie, 2017
Edition Ost, ISBN: 978-3945187869
200 Seiten, €14,99

44 Autoren, die einen Blick auf die Welt werfen, drei Frauen nur darunter. Im nunmehr fünften Band in der von Thomas Bachmann kreierten und herausgegebenen Reihe politischer Lyrik die erste Anthologie kam 2004 erscheint die Welt anders als vor über zehn Jahren. Damals trug der Band noch die Unterzeile »Politische Lyrik in der Spaßgesellschaft«. Der »Spaß« ist der Gesellschaft inzwischen abhanden gekommen. Nicht nur wegen des Terrorismus , der inzwischen die westlichen Gesellschaften überzieht, und der damit einhergehenden Angst. Der Terror ist nichts anderes als das brutale Echo einer vom Westen praktizierten brutalen Politik, die meint, nur willfährige Regimes erhalten zu müssen. Jene, die sich widersetzen, werden mit Putsch und Krieg überzogen. Und das wiederum hat Not und Elend im Gefolge, dem zu entrinnen sich weltweit Menschen in Marsch gesetzt haben. Inzwischen sind etwa 65 Millionen auf der Flucht, viele davon sind in Europa gestrandet. Unter diesen Umständen ist Schluss mit lustig und Nachdenken angesagt.

Feldkircher Lyrikpreis 2016

Lyrik, 2016
Edition Art Science, ISBN: 978-3-902864-65-9
220 Seiten, €15,00

Mit dem seit 2003 stattfindenden Feldkircher Lyrikpreis, international ausgeschrieben, wird deutschsprachige Lyrik ausgezeichnet. Der Satz „von der kante des kalenders stürzt die zeit“ – eine Zeile aus dem letztjährigen Preisträgergedicht von Susanne Eules – war Vorgabe für die teilnehmenden Autorinnen und Autoren, dieses Zitat in die eigene lyrische Arbeit aufzunehmen. Danke allen Lyrikerinnen und Lyrikern, welche den künstlerischen Mehraufwand nicht gescheut haben, das lyrische Schaffen unter ein vorgegebenes Thema zu stellen. Die Jury, dieses Jahr bestehend aus Marie-Rose Rodewald-Cerha, Regina Hilber, Julian Schutting und der Vorjahrespreisträgerin Susanne Eules, hatte es wiederum nicht leicht aus den vielen Einsendungen, welche beim Theater am Saumarkt eingelangt sind, eine Preisträgerin/einen Preisträger zu ermitteln: Mit Arnold Maxwill und Hartwig Mauritz wurden würdige Vertreter für einen ersten und zweiten Preis gefunden. Arnold Maxwill überraschte die Jury, indem er sich des Date Painting-Konzepts des japanischen Künstlers On Kawara bediente, Hartwig Mauritz‘ Gedichte überzeugten mit ungewöhnlichen Wortverbindungen und Bildern, welche über die Sprache hinaus wirken.

Mein durstiges Wort gegen die flüchtige Liebe

Lyrik, 2016
Elif Verlag, ISBN: 978-3981750973
104 Seiten, €14,95

Die dritte Lyrikanthologie vom ELIF VERLAG mit Gedichten von:
Nora Gomringer, Crauss, Stefan Heuer, Thomas Kade, Günter Abramowski, Jonis Hartmann, Martina Burandt, Werner Weimar Mazur, Marina Büttner, Sonja Enste, Stan Lafleur, Alexander Weinstock, Wolfgang Rödig, Giuliano Fransesco Spagnolo, Deniz Pasaoglu, Simone Scharbert, José Oliver, Birgit Bodden, Bettina Hesse, Werner Muth, Maja Loewe, Anke Glasmacher, David Krause, Arndt Kremer, Gültekin Kaynak, Jürgen Sanders, Amir Shaheen, Christoph Danne, Ulrike Gau, Klara Hurkova, Dieter Hans, Marlene Olbrich, Matthias Engels, Wilfriede Weise Ney, Angelika Janz, Marco Grosse, Willi Achten, Silke Vogten, Zacharias Stegmaier, Safak Saricicek, Gerrit Wustmann, Sina Klein, Mario Osterland, Udo Kawasser, Dominik Dombrowski, Max Czollek, Thorsten Krämer, Konstantin Ames, Ron Winkler, Eric Cohnen, Hung-min Krämer, Martin Piekar, Tim Holland und Safiye Can

Früher war alles viel besser...? Teil 3: Als Sex noch eine Sünde war

2012
Shaker Media, ISBN: 978-3868587920
120 Seiten, €12,90

Die beiden ersten Bände von „Früher war alles besser …?“ enthalten vor allem Beschreibungen aus dem praktische Alltagsleben. Der vorliegende dritte Band behandelt überwiegend die Befindlichkeit dieser Zeit, die von den engen Moralvorstellungen der beiden christlichen Kirchen geprägt war. Alles, was mit Sexualität zu tun hatte, stand unter Generalverdacht, aufgeklärt wurde so gut wie gar nicht, Sexualität vor der Ehe war genauso verboten wie jede Form von Empfängnisverhütung. Es gab noch den sogenannten Kuppeleiparagraphen und uneheliche Kinder wurden mitsamt ihren Müttern geächtet. Die Werbung unterstützte das Idealbild der Hausfrau und Mutter, Hausarbeit wurde durch eine Vielzahl von elektrischen Geräten versüßt. Die Erziehung war fraglos autoritär, die Schlager dieser Zeit waren romantischer Edelkitsch. Doch langsam begehrte die Jugend auf, fand Gefallen an der wilden Rock’n Roll Musik und versammelte sich auf der Kirmes an der Raupenbahn …

Bremer Texte 2

Anthologie, 2005
Edition Temmen, ISBN: 978-3861081920
240 Seiten, €5,00

Die gesammelten Texte, Erzählungen und Gedichte der »Bremer Texte 2« handeln von der Sprachlosigkeit zwischen Liebenden, von erwachenden Gefühlen, von der Hilflosigkeit der Verlassenen, von sexuellen Erfahrungen, von der Liebe in all ihren Varianten. Voll Phantasie und Kreativität widmen sich die Autorinnen und Autoren diesem ältesten literarischen Sujet. Wie im Vorjahr ist ein Literaturwettbewerb die Grundlage des Buches. Die Beiträge wurden von einer fachkundigen Jury aus mehreren hundert Einsendungen ausgewählt. Mitglieder der Jury waren: Prof. Dr. Inge Buck, Prof. Dr. Wolfgang Emmerich, Prof. Dr. Hans-Wolf Jäger, Helga Lühmann, Christine Mattner, Thomas Schiestl, Anja Schubert, Jana Sonntag und Dr. Ian Watson.

Bremer Texte 1

Anthologie, 2004
Edition Temmen, ISBN: 978-3861081869
170 Seiten, €5,00

WASSER/ENERGIE/NATUR ist das Thema der neuen Anthologie mit Texten Bremer Autorinnen und Autoren. Über hundert Beiträge wurden von einer fachkundigen Jury für diese Veröffentlichung ausgewählt: Erzählungen und Gedichte, voller Individualität, Fantasie und literarischer Kreativität, die auf vielfältige Weise die Welt erschließen. Ein spannender Querschnitt durch die Bremer Literaturszene. Neben deutschsprachigen und plattdeutschen Texten sind zum ersten Mal auch englische Texte vertreten.
– Mit Kurzbiografien der Autorinnen und Autoren.

Von Bruchpiloten und anderen Helden

Anthologie der Gruppe WORTPILOTEN, 2004
MontAurum Verlag, Bremen, ISBN: 3-937729-01-1
172 Seiten, €15,00

Hrsg.: Stephanie Bergold

Wieso ist ein Bruchpilot ein Held?
14 Autorinnen und Autoren gehen dieser Frage nach – sei es mit nur wenigen Worten in kurzen Gedichten, in ausführlichen Schilderungen der Gedanken eines Menschen oder in kleinen Anekdoten über die Heimtücken des Alltags und deren Meisterung. Die Texte dieses Buches geben vielfältige Einblicke in das ganz normale menschliche Heldendasein: in Beziehungen, im Beruf, im täglichen Leben oder in der Phantasie.

Veranstaltungen


Bremer BuchPremiere – Schlafende Hunde VI: Politische Lyrik

Das ist bereits der sechste Band mit politischer Lyrik, die in anderthalb Jahrzehnten vom Leipziger Autor Thomas Bachmann unter der Überschrift „Schlafende Hunde“ herausgegeben wird. Diesmal hat er 48 Autoren um sich versammelt, die einen Blick auf die Welt werfen. Politische
Lyrik von und mit Martina Burandt, Ulrike Marie Hille,
Rudolph Bauer, Inge Buck und Ursula Pickener.


Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Bremer Literturkontor und Stadtbibliothek Bremen.
Eintritt frei.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 25.04.2019
19:00

Ort
Villa Ichon

Kategorie(n)


Buchvorstellung: „Seidene Flügel an Wäscheleinen“

Tanzende Lesung mit Martina Burandt und Franca Luisa Burandt

Foto:Privat

Die Bremer Künstlerin und Autorin Martina Burandt hat mit dem kürzlich erschienenen Buch „Ihre seidenen Flügel an Wäscheleinen“ eine eindringliche Lyriksammlung vorgelegt: Gedichte über den Zyklus des Lebens, in dem das Verständnis von der Philosophie des Yoga durchscheint; der Idee vom Mikrokosmos im Makrokosmos und von einem Lebensfluss, in dem alles miteinander verbunden ist.
Diese Sammlung ist zunächst der Ausgangspunkt für die aktuelle Lesung von Martina Burandt und der Tänzerin, Schauspielerin und Lyrikerin, Franca Luisa Burandt. Für ein neues Buchprojekt machen sich Mutter und Tochter auf die Reise in unbekannte Gefilde – Richtung Osten ihrer Herkunft – dorthin, wo ein Teil ihrer Vorfahren herkommt. Bewusst wählen sie als Standorte, einfache und flexible Unterkünfte, in denen sie sich auf das Wesentliche konzentrieren konnten: Ein Wohnwagen, ein Bauwagen, ein alter Kuhstall, kleine Hinterzimmer bei Freunden. Mit dem Gefühl, jederzeit, ohne großen Aufwand, wieder abreisen zu können, halten sie das Gefühl aufrecht, Reisende zu sein, die ihre Heimat im Fremden immer wieder neu entdecken: in Vergangenem, in anderen Menschen, die ihre Wege kreuzen.
Bei diesen äußeren und inneren Reisen schreiben sie auf, was sie sehen, hören, schmecken, träumen und phantasieren; eben, was sie bewegt. Dazu gehört auch ihr enges Zusammensein als Mutter und erwachsene Tochter, die beide längst ein voneinander unabhängiges Leben führen. Dies lässt beide ihre Beziehung reflektieren und führt zuweilen auch in die Kindheit bis hin ihre Ahnenreihen.
Für die Villa Sponte ist eine performative Collage aus Lyrik, Kurzprosa, Reisebeschreibungen und Tanzfragmenten entstanden- unterstützt von der Musik des Duos „2 Cale“.

Martina Burandt, aufgewachsen am linken Niederrhein, zog nach Abschluss ihres Studiums in Göttingen 1989 für ein Redaktionsvolontariat nach Bremen. Heute arbeitet sie als freie Autorin, als Künstlerin und Yogalehrerin. Ihre Lyrik und Prosa hat sie in zahlreichen Anthologien und auf Lesungen veröffentlicht. Seit 2012 ist sie Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller*innen und im Bremer Literaturkontor.

>> mehr zu Martina Burandt


Franca L. Burandt
, aufgewachsen in Bremen, schloss 2017 ihr Bachelor-Studium in Physical Theater an der Accademia Teatro Dimitri im Tessin (CH) ab und arbeitete seitdem in der Schweiz, Berlin und Groningen (NL) als freie Tänzerin, Schauspielerin und Performerin in Spartenübergreifenden Projekten. Im Herbst 2018 begann sie den Master Performance Studies an der Universität Hamburg. Sie schreibt Lyrik und Kurzprosa, und nutzt ihre Texte mehr und mehr in Verbindung mit Installation, Installativen Lesungsformaten, Performance und Tanz.
Einblicke in ihre Arbeit unter www.francaburandt.com


Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 17.09.2019
19:00

Ort
Villa Sponte

Kategorie(n)


ROSA! Lesung & Musik anlässlich des 100. Todestages von Rosa Luxemburg

Sie war klein, sie war gehbehindert, sie war Jüdin, sie war Ausländerin UND sie war eine Frau! Dennoch wurde ihre Stimme gehört, in einer Zeit, in der Frauen noch keine Stimme hatten und sie hat eine Wahl für ihre Partei gewonnen, ohne wahlberechtigt zu sein. Sie war und ist eine Symbolfigur der Arbeiterbewegung, Wortführerin der linken SPD, Mitbegründerin der KPD. 1919 wurde sie verhaftet, verhört, gefoltert und ermordet. Ihre Leiche wurde in den  Landwehrkanal in Berlin geworfen.

WARUM ROSA! ?

Anlässlich des 100. Todestages von Rosa Luxemburg sind wir dem nachgegangen, was Leben und Arbeiten, Werk und Tod dieser Frau heute noch für uns bedeuten. Wir wollen keine politisch-historische Analyse verfassen, die gibt es schon vielfach aus berufenerem Munde. Wir sind Autorinnen, keine Wissenschaftlerinnen und möchten unseren persönlichen Zugang zu dem „Phänomen“ Rosa Luxemburg finden.

Dabei haben uns mehrere Fragen bewegt:

Wie kann die Bedeutung von politischem Engagement in dieser Gesellschaft verdeutlicht werden?  Welche Erfahrungen haben wir mit Selbstwirksamkeit und Hindernissen gemacht? Sind weibliche Vorbilder, politische und feministische Leitfiguren, heute noch nötig? Wie können wir Menschen zu Eigensinn, Einmischung und Eigenverantwortung ermutigen?
Bei der Beschäftigung mit ihr sind wir Rosa Luxemburg durch ihre Briefe und Reden, sowie durch die reichhaltige Sekundärliteratur, Filme und Radiofeatures näher gekommen. Jede auf ihre Weise.


Mitwirkende:

Johanna Brodbeck, 22 Cellistin und Studentin bringt gemeinsam mit E. Frey u.a. poetische Texte und munter-melancholische Melodien auf die Bühne.

Martina Burandt, 58, arbeitet als freie Autorin, Künstlerin und Yogalehrerin. / Ihre Lyrik und Prosa hat sie in zahlreichen Anthologien und auf diversen Lesungen veröffentlicht. 2018 erschien ihr Lyrikband „Ihre seidenen Flügel an Wäscheleinen“ im Berliner Omnino-Verlag. Martina Burandt schreibt seit 15 Jahren in der Gruppe „Wortpilotinnen“, seit 2012 ist sie im Verband Deutscher Schriftsteller*innen und Mitglied im Bremer Literaturkontor.

Elisabeth Frey, 25, Singer/Songwriterin, Pianistin, angehende Köchin, schreibt und performt gemeinsam mit J. Brodbeck u.a. poetische Texte und munter-melancholische Melodien.

Ursula Pickener, 63, Bauingenieurin, Lehrerin, Mediatorin und Autorin.  /  Sie schreibt seit ca. 15 Jahren Prosa und Lyrik. Ebenfalls seit 15 Jahren ist sie in der Gruppe „Wortpilotinnen“ aktiv, die Lesungen eigener Texte und Performances in Kooperation mit anderen Künstler*innen (aus den Bereichen Musik, Malerei, Fotografie und Tanz) an unterschiedlichen, oft ungewöhnlichen Orten, veranstaltet.Viele ihrer Texte sind in Anthologien veröffentlicht. Ihr Debütroman wird in Herbst 2019 erscheinen.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 06.03.2019
19:00

Ort
Villa Sponte

Kategorie(n)

Karte nicht verfügbar

ROSA! Lesung & Musik zu Rosa Luxemburg

Sie war klein, sie war gehbehindert, sie war Jüdin, sie war Ausländerin UND sie war eine Frau! Dennoch wurde ihre Stimme gehört, in einer Zeit, in der Frauen noch keine Stimme hatten und sie hat eine Wahl für ihre Partei gewonnen, ohne wahlberechtigt zu sein. Sie war und ist eine Symbolfigur der Arbeiterbewegung, Wortführerin der linken SPD, Mitbegründerin der KPD. 1919 wurde sie verhaftet, verhört, gefoltert und ermordet. Ihre Leiche wurde in den  Landwehrkanal in Berlin geworfen.

WARUM ROSA! ?

Anlässlich des 100. Todestages von Rosa Luxemburg sind wir dem nachgegangen, was Leben und Arbeiten, Werk und Tod dieser Frau heute noch für uns bedeuten. Wir wollen keine politisch-historische Analyse verfassen, die gibt es schon vielfach aus berufenerem Munde. Wir sind Autorinnen, keine Wissenschaftlerinnen und möchten unseren persönlichen Zugang zu dem „Phänomen“ Rosa Luxemburg finden.

Dabei haben uns mehrere Fragen bewegt:

Wie kann die Bedeutung von politischem Engagement in dieser Gesellschaft verdeutlicht werden?  Welche Erfahrungen haben wir mit Selbstwirksamkeit und Hindernissen gemacht? Sind weibliche Vorbilder, politische und feministische Leitfiguren, heute noch nötig? Wie können wir Menschen zu Eigensinn, Einmischung und Eigenverantwortung ermutigen?
Bei der Beschäftigung mit ihr sind wir Rosa Luxemburg durch ihre Briefe und Reden, sowie durch die reichhaltige Sekundärliteratur, Filme und Radiofeatures näher gekommen. Jede auf ihre Weise.


Mitwirkende:

Johanna Brodbeck, 22 Cellistin und Studentin bringt gemeinsam mit E. Frey u.a. poetische Texte und munter-melancholische Melodien auf die Bühne.

Martina Burandt, 58, arbeitet als freie Autorin, Künstlerin und Yogalehrerin. / Ihre Lyrik und Prosa hat sie in zahlreichen Anthologien und auf diversen Lesungen veröffentlicht. 2018 erschien ihr Lyrikband „Ihre seidenen Flügel an Wäscheleinen“ im Berliner Omnino-Verlag. Martina Burandt schreibt seit 15 Jahren in der Gruppe „Wortpilotinnen“, seit 2012 ist sie im Verband Deutscher Schriftsteller*innen und Mitglied im Bremer Literaturkontor.

Elisabeth Frey, 25, Singer/Songwriterin, Pianistin, angehende Köchin, schreibt und performt gemeinsam mit J. Brodbeck u.a. poetische Texte und munter-melancholische Melodien.

Ursula Pickener, 63, Bauingenieurin, Lehrerin, Mediatorin und Autorin.  /  Sie schreibt seit ca. 15 Jahren Prosa und Lyrik. Ebenfalls seit 15 Jahren ist sie in der Gruppe „Wortpilotinnen“ aktiv, die Lesungen eigener Texte und Performances in Kooperation mit anderen Künstler*innen (aus den Bereichen Musik, Malerei, Fotografie und Tanz) an unterschiedlichen, oft ungewöhnlichen Orten, veranstaltet.Viele ihrer Texte sind in Anthologien veröffentlicht. Ihr Debütroman wird in Herbst 2019 erscheinen.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 04.04.2019
19:00

Ort
Haus am Wasser

Kategorie(n)


Gastgeber Sprache: Abschlussveranstaltung

„… und sogar Glück bringen.“

Abschlussveranstaltung mit Anne Achner, Knut Addicks, Martina Burandt, Dietmar Horbach, Rega Kerner, Cornelia Knösel, Gerhard Koopmann, Fernande Kuhlmann-Kirchmeyer, Franziska Mencz, Ursula Pickener, Maren Schmidt, Gabriele Stein, Christa Thiekötter, Heide Marie Voigt, Jochen Windheuser und Ilse Windhoff. Über ein Dutzend der an „Gastgeber Sprache“ beteiligten Autor_innen haben sich mit dem Glück befasst und treten zum Abschluss des Festivals am Welttag des Buches ein weiteres Mal mit der Auftaktveranstaltung auf, diesmal in der Bremer Innenstadt.


Eintritt frei. | Die Veranstaltung findet in der Krimibibliothek statt.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 23.04.2019
17:00

Ort
Stadtbibliothek Bremen - Zentralbibliothek

Kategorie(n)