Laura Müller-Henning

Foto: Marc Stravos

Bremer Autorenstipendium 2019

Laura Müller-Hennig (*1985) hat im Bereich Theater und Film gearbeitet, Medienproduktion und Psychologie studiert und widmet sich seit mehreren Jahren verschiedenen Kunstprojekten – u.a. im Blaumeier-Atelier und in der Film-Kooperative „compagnons“. Einige ihrer Texte hat sie in Kunstkatalogen, Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht sowie in der MiniLit-Reihe des Bremer Literaturkontors. Dort leitet sie seit 2018 eine regelmäßig stattfindende Schreibwerkstatt für junge Autor*innen (14 – 19 Jahre). Für eine ihrer Geschichten war sie 2016 für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi nominiert. Zudem erhielt sie im Frühjahr 2019 das vom Literaturkontor vergebene Stipendium für die Bremer Posawerkstatt bei Michael Wildenhain.


Veranstaltungen


Lesung der Bremer Autorenstipendiatinnen

Autorenstipendiatinnen 2019: Laura Müller-Henning und Annegret Achner

Zur Förderung ihrer Romanprojekte erhalten Laura Müller-Henning und Annegret Achner das Bremer Autorenstipendium 2019. Bei der Lesung werden beide Autorinnen ihre Projekte vorstellen und Auszüge vorlesen.

Foto: Marc Stravos

Laura Müller-Hennig leitet seit 2018 eine Schreibwerkstatt für junge Autor*innen. Für eine ihrer Geschichten war sie 2016 für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi nominiert.

In ihrem Romanprojekt „Die Oma im Baum“ erzählt Laura Müller-Hennig von der knapp siebenjährigen Mona, die am Bremer Stadtrand in finanziell prekären Verhältnissen bei ihrer alleinerziehenden Mutter aufwächst. In ihrer Erzählweise lehnt sich die Autorin dabei gekonnt an die Perspektive der Siebenjährigen an und entfaltet in Episoden verschiedene Erinnerungen an die Kindheit ihrer Protagonistin. Vor allem der Tod der Oma und das Verschwinden ihrer besten Freundin Esra hinterlassen Spuren in Monas Träumen, auf Möbeln und in Räumen.

Foto: privat

Annegret Achner hat  über 30 Jahre im Bremer Schuldienst gearbeitet. Zurzeit unterrichtet sie als Dozentin für Englisch an der VHS Bremen-Nord. Seit der Pensionierung und nach der mühevollen Korrektur von unzähligen Deutschaufsätzen fing sie selbst an zu schreiben und bildete sich in Schreibworkshops fort. Einige ihrer Erzählungen und Kurzkrimis gewannen Preise bei Schreibwettbewerben und erschienen in Anthologien – zuletzt im Krimiband „Ostfriesisch kriminelle Weihnacht“ (Wellhöfer Verlag, 2019)

Annegret Achner widmet sich in ihrem Romanprojekt „Beifang“ der Überfischung der Fischbestände. Vor diesem Hintergrund entwickelt sie eine Kriminalgeschichte. Der alte Fischer Knudsen, sein Neffe Enno und der Biologiestudent Jan, der ein Praktikum auf
Knudsens Kutter absolviert, ziehen bei einem nächtlichen Fischfang auf der Nordsee eine
Leiche an Bord, die sich im Netz verhakt hat. »Schiet, das sieht komisch aus. Ganz verwest«, sagt er und kneift die Augen zusammen. »Wahrscheinlich ein Schweinswal. Von Robben angeknabbert.« Dieser „Fang“ ist der Ausgangspunkt für einen politischen Krimi über illegale Fischerei, die Machenschaften der Fischmafia und das gravierende Umweltproblem Überfischung.


Moderation: Karen Struve und Ian Watson
Begrüßung: Dr. Alexandra Tacke (Senator für Kultur) und Jens Laloire


Eintritt: frei

 

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 10.01.2020
20:00

Ort
Kukoon - Kulturcafé

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