Janine Lancker

Foto: Laura Müller-Hennig

Janine Lancker wurde 1979 in Bremen geboren, wo sie auch lebt und arbeitet. Im September 2009 erschien ihr Debut unter dem Titel „Weiße Frucht“ im Verlagshaus J. Frank, Berlin. Das Buch beinhaltet Kurzprosa, Adaptionen grimmscher Märchen und Lyrik. Es setzt sich auf poetische Weise mit Themen wie Gender, familiären und sozialen Abhängigkeiten, Erinnerung und Freiheit auseinander. Mit der Lichtkünstlerin Katharina Berndt, die „Weiße Frucht“ illustrierte, erarbeitete sie zahlreiche Leseperformances. Janine Lancker ist Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller. Lesungen in Bremen, Hamburg und Berlin. Mitbegründerin der Autorinnenallianz Fräulein Schmiss (2006-2008). Janine Lancker führt für das Bremer Literaturkontor Schreibwerkstätten für NachwuchsautorInnen durch und hatte einen Lehrauftrag für Kreatives Schreiben an der Universität Bremen inne. Anfang 2008 schloss sie ihr Studium der Kulturwissenschaft und Germanistik mit einer Arbeit über „Markenartikel. Die Fetischisierung des Dinglichen“ ab. „Kultur- und Kreativpilotin Deutschland 2010“, ausgezeichnet vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie für ihre berufliche Tätigkeit als Flipchartgestalterin. 2017 erschien ihr Fachbuch „Flipchartdesign“ im Beltz-Verlag.

Weitere Informationen, Hörproben und Projektfotos: www.literaturport.de/Janine.Lancker

Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften (Auswahl):

Text „Inventur“ in: MiniLit Nr 10. Texte aus der jungen Bremer Schreibszene.
Bremer Literaturkontor November 2018

Text „Sperrwerk“ in: „Bremen 2041. Erzählungen aus der Zukunft.“
Bremer Tageszeitungen, November 2011. ISBN-10: 3938795344

Text „Die Bienenkönigin“ in: Märchenland. Die Gebrüder Grimm in Israel.
Frank Verlag, 2010. ISBN 978-3940249128

Text „Hafen II“ und Biographisches in Jahresgaben des Literaturkontors:
„LiteraturSzene Bremen, Bremerhaven und umzu 2007“, Hrsg. Peter Hombeck
„Literatur in Bremen 2008“, Hrsg. Inge Buck und Peter Hombeck

Text „Jemand, anders“ in: Belletristik 07. Zeitschrift für Literatur und Illustration.
Verlagshaus J. Frank, Berlin, November 2008

Erzählung „Weiße Frucht“ in: Belletristik 05. Literatur/Zeit/Schrift.
Verlagshaus J. Frank, Berlin, September 2007

Texte in: Nicole Morello: Dia-Fragmente.
Künstlerbuch in Zusammenarbeit mit Autoren und Kunstinteressierten
Edition Serie D., März 2007


Bücher

Flipchartdesign

Sachbuch, 2017
Beltz, ISBN: 978-3-407-36638-2
273 Seiten, €34,95

Die fliplance®-Visualisierungsmethode legt den Fokus auf die Aktivierung der Wahrnehmung. So richtet sich die Aufmerksamkeit aller Beteiligten im Raum wie ein Scheinwerfer auf die präsentierten Inhalte. Die schlichte und klare Bildsprache und das aussagekräftige Schriftbild führen dazu, dass Informationen neugierig aufgenommen und nachhaltig verankert werden. Der logische Aufbau dieser Visualisierungsmethode ermöglicht ein schnelles Erlernen der einzelnen Elemente. Mithilfe der fliplance®-Themenschablonen kann nahezu jedes Thema am Flipchart erfasst und dargestellt werden: vom schnellen Protokollieren, über die wertschätzende Vorbereitung von Plakaten bis hin zum Simultanzeichnen. Einzelne Methodenbausteine lassen sich zudem auf digitale Präsentationen, auf Tafelbild, Whiteboard und Sketchnoting übertragen. Die fliplance®-Visualisierungsmethode ist die einzige Methode, die an den Themen Wahrnehmung und Aufmerksamkeit ausgerichtet ist, auf Herausforderungen gegenwärtiger Informationsfluten reagiert und Erkenntnisse aus den Bereichen Neuromarketing und Wahrnehmungspsychologie einbezieht.

Weiße Frucht

2009
Verlagshaus J. Frank, ISBN: 978-3-940249-28-9
92 Seiten, €15,90

mit Illustrationen von Katharina Berndt

Erstaunlich vielseitig zeigt sich die Bremer Autorin Janine Lancker nun zwischen Prosa, Märchenadaption und Lyrik. Die Bildhaftigkeit der Sprache gräbt sich unter die Oberfläche zwischenmenschlichen Handelns und wirbelt soziale Inszeniertheit, derben Schmutz und zugleich Klarheit auf. Die eigenwilligen Texte bedienen sich einer sehr eigenen Poesie und Bildhaftigkeit. Aufgedeckte Muster und Brüche greift die Illustratorin Katharina Berndt in ihren Bildern auf und interpretiert sie neu, wodurch ein interessanter Dialog zwischen Bild- und Textsprache entsteht.