Inge Buck

Foto: Julia Baier

„Denn das Gestaltete kann nicht gelebt werden, wenn das Zerfallene nicht eingesammelt und mitgenommen wird.“ (Siegfried Kracauer in: Gestalt und Zerfall 1925)

Ein Motto meiner literarischen Arbeit.

Lissabon

Diese weiße Wolke
über den Hügeln
Über der Hoffnung
aufzubrechen
um dazubleiben

Oder wiederzukommen
in diese alternde Stadt
die ihre Wunden
nicht verdeckt

Die den Zerfall ihrer Schönheit
mit blauen Azulejos
schmückt

Aus: Inge Buck, Orte . Blicke, Lyrik Prosa. Bremen 2003

Inge Buck wurde 1936 in Tübingen geboren. Studium der Literatur- und Theaterwissenschaft, Psychologie und Publizistik in Tübingen, München und Wien. Dr. phil. Sie arbeitete als Redakteurin beim Deutschlandfunk, Köln und als Kulturwissenschaftlerin an der Hochschule Bremen. Derzeit lebt und arbeitet Inge Buck als Autorin in Bremen. Arbeitsgebiete: Lyrik, Edition, Hörfunk-Features und Hörbilder, Biographie, Literaturkritik, Edition und Dokumentarfilm.

Auszeichnungen und Stipendien:

1991 Bremer Förderpreis für Dokumentarfilm
1995 Robert-Geisendörfer-Preis
2001 Stipendium der Stadt Amsterdam
2017 Literaturstipendium des Prager Literaturhauses

http://www.ingebuck.de/


Bücher

Nachtwind

2019
Sujet Verlag, ISBN: 978-3-96202-039-2
117 Seiten, €15,80

Herbst und doch kein Herbst am Ende eines Sommers: Gedichte über den Rhythmus der Jahreszeiten und über ihren unmerklichen Verlust.Mit Hölderlin am Neckarufer und Maria Theresia im barocken Garten in Wien: Gedichte über Orte und Städte, wo Vergangenheit und Gegenwart sich begegnen, wo die Geschichte spürbar wird. Gedichte über die Schrecken der Gegenwart, die den gewohnten Alltag durchkreuzen und verstören, während der  Nachtwind um das Haus fegt. Und immer wieder ist der unaufhaltsamen Ablauf der Zeit Thema der Gedichte: es wird Abend und wieder Morgen, während die Todesnachricht die Uhren nicht anhält. Unbeirrt ist von der Schönheit der Erde die Rede, von verborgenem Wurzelwerk, ziehenden Wolken, von Augenblicken der Wahrnehmung und des Erkennens.Die Gedichte werden durch die Cartoons von Lothar Bührmann begleitet.

Prager Tagebuch

Prosa und Lyrik, 2018
Sujet Verlag, Bremen, ISBN: 978-3-962020-17-0
78 Seiten, €16,80

Mit einem Vorwort von Gert Sautermeister.

Prag – ein Ort der Erinnerung und der Sehnsucht, selbst für diejenigen, die nie dort gewesen sind. Wo Straßen, Gassen und Brücken an Künstler, Dichter oder Komponisten erinnern. Wo Häuserfassaden entlang der breiten Uferstraße überquellen von üppig wuchernden Pflanzen und Früchten aus Stein, in barocken Kirchen die Heiligenlegenden von den Glasfenstern leuchten.

Wo mir die Geschichte begegnet, die Beziehung der Tschechen zu den Deutschen, der Deutschen zu den Tschechen. Wo Lidice 22 km entfernt liegt von Prag. Wo ich die unscheinbaren Orte erkunde, jenseits touristischer Attraktionen. Und die tschechischen Namen auf Straßen, Plätzen und Bahnhöfen buchstabiere.

Die Pinselzeichnungen von Gunther Gerlach begleiten durch die Wege und Orte, öffnen die eigene Bildwelt des Lesers, verweben und umrahmen mit freien bildnerischen Assoziationen.

Mit Pinselzeichnungen von Gunther Gerlach.

Die Grenzen des Sommers

Gedichte, 2016
Sujet Verlag, Bremen, ISBN: 978-3-944201-90-0
110 Seiten, €14,80

Geschichten, die an Grenzen spielen, Grenzen zwischen den Jahreszeiten und Lebenszeiten, zwischen Land- und Stadtleben, Alltäglichem und Irrealem, Gegenwärtigem und Vergangenem, zwischen Wunsch und Wirklichkeit, zwischen Leben und Tod. Wie unter einem Vergrößerungsglas werden die Schnittstellen ausgeleuchtet, die die Bruchstellen sichtbar machen in Liebesbeziehungen und Lebensentwürfen, in der Häuslichkeit und Unterwegs, Fluchtwege zu Orten, die nicht erreicht werden.

Mit Cartoons von Lothar Bührmann.

Aus dem Gepäck der Kriegskinder

Gedichte & Prosatexte, 2015
Edition Falkenberg, ISBN: 9783954940752
160 Seiten, €14,90

Herausgegeben von Inge Buck.

Wenn »Kriegskinder« über den Krieg schreiben, schreiben sie über das Kind, das sie waren, aus dem Blickwinkel des Kindes mit dem Wissen von heute. Eingebrannte Bilder kommen nach über 70 Jahren zur Sprache. Eine Gratwanderung zwischen Erzähltem und Nicht-Erzählbarem, zwischen Lebensgeschichte und Zeitgeschichte, zwischen Schweigen und Schreiben in Gedichten und Prosatexten, die in diesem ungewöhnlichen Band versammelt sind. Neben der Herausgeberin Inge Buck, haben auch Mathias Groll, Lisa Helms, Siegfried Marquardt, Christine Mattner, Hartwig Struckmeyer, Karl-Heinz Tauss und Ursula Ziebarth Literarisches zu dem Buch beigesteuert.

Unter dem Schnee

Gedichte, 2015
Sujet Verlag, Bremen, ISBN: 978-3-944201-44-3
106 Seiten, €14,80

Gedichte von Inge Buck. Collagen von Monica Schefold.

Übertragung ins Persische: Madjid Mohit

„Unter dem Schnee die Toten / und das Gras vom Vorjahr“: in dem neuen Gedichtband der Lyrikerin Inge Buck geht es um Zeit: um Jahreszeiten und Lebenszeit und die Aufbewahrung von Vergessenem in einem Gedicht. Und es geht um Sprache: um die Sprache der Natur und die Sprache der Bücher. In dem deutsch-persischen Lyrikband mit der Übetragung von Madjid Mohit wird ein Bogen gespannt zwischen den Kulturen, zwischen Orient und Okzident, entsteht ein Dialog zwischen Sprachräumen und Lebensgeschichten, wird die Übersetzbarkeit lyrischer Bilder, Rhythmen und Metaphern ausgelotet. Und es entsteht ein Dialog zwischen den Medien Text und Bild, den Gedichten von Inge Buck und den Collagen von Monica Schefold.

Oktoberlicht

Gedichte, 2014
Sujet Verlag, Bremen, ISBN: 978-3-944201-30-6
73 Seiten, €14,80

In den Gedichten von Inge Buck werden Geschichten erzählt: vom alten Haus, das verkauft wird, vom Blinden, der den Atem der Nacht hört, von Michel de Montaigne, der sich aus allen Ämtern zurückzieht, um zu schreiben, von Robert Walser in der Anstalt Herisau, der auf einsamen Spaziergängen sich im Schnee verliert.

Der Fluss der Zeit durchzieht die Texte, verdichtet sich im Augenblick zur angehaltenen Zeit, in der Schönheit der Welt sichtbar wird in den Geduldsfäden einer Spinne, in der herbstlichen Verfärbung des Laubs, in der Dauer eines Vogelflugs, im Wellenschlag, im Takt einer alten, mechanischen Schreibmaschine.

Die minimalistischen Schwarz-Weiß-Bilder des Künstlers und Fotografen Phil Porter korrespondieren mit den Gedichten, ohne zu illustrieren, sie leuchten eine Welt des scheinbar Unscheinbaren aus, imaginieren Orte, erschaffen Wahrnehmungsräume für die Vorstellungskraft des Betrachters.

Mit Fotografien von Phil Porter

Kardendistel

Lyrik und Prosa, 2012
Donat Verlag, Bremen, ISBN: 978-3-938275-99-3
72 Seiten, €10,00

Die Kardendistel wächst auf steinigem Boden, auf Wegen und Schutthalden, in einer Landschaft von karger Schönheit, wo die Zeit still zu stehen scheint, die Luft von durchsichtiger Klarheit ist. In den Bildern einer Landschaft fließen Vergangenheit und Gegenwart ineinander, wie in den Landschaftsbildern und Handschriften im Museum. In „Kardendistel“ verbinden sich Wahrgenommenes und Erinnertes, Innenwelt und Außenwelt, Alltag und Geschichte zu einer poetischen Einheit von eindringlicher Schönheit.

DerElefant!

Bilder-Gedichte-Dokumente, 2010
Sujet Verlag, Bremen, ISBN: 978-3-933995-49-0
80 Seiten, €18,00

„Die meisten Menschen in Bremen kennen DEN Elefanten. Hinter dem Bahnhof, neben der Stadthalle, gegenüber vom Hermann-Böse-Gymnasium steht er in einem kleinen Park, ist Treffpunkt der Schüler, der Obdachlosen, der Punks, der Verliebten oder der zur Osterwiese wie zum Freimarkt Verabredeten. Bei Wind und Wetter steht er da, steht erstarrt zu einem Zeichen, aber wofür? Dieses Buch gibt eine erste Auskunft über die Geschichte des 77-jährigen Dickhäuters, der als Zeichen mit wechselnder Bedeutung steht. 1932 bei seiner Einweihung war der Elefant Reichskolonial-Ehrenmal. Am 13. Oktober 1987 wurde er in ein ‚Anti-Kolonial-Denk-Mal‘ umgewidmet und im Jahr 2009 zum Zeichen und Ort für Vielfalt, Toleranz und Kreativität. Über diesen Bedeutungswandel berichtet dieses Buch. Es basiert auf dem ungewöhnlichen Konzept, Brücken zu schlagen zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Gefühl und Information, zwischen Bild und Wort.“ (Dr. Rainer Bessling) Mit Fotos von Michael Weisser.

Märzlicht

Gedichte, 2010
Sujet Verlag, Bremen, ISBN: 978-3933995483
72 Seiten, €12,80

mit Collagen von Monica Schefold

Jahreszeiten und Nachtbilder, Traumlandschaften und Reisebilder, Gebirge und Ebenen, Landschaften der Erinnerung und Bilder im Museum. Und immer ist es der Wind, der über die Landschaft fegt, ist es das Licht, das einer Landschaft Farbe gibt im Wechsel der Jahreszeiten, ist es die Lautlosigkeit, in der man wieder zu hören beginnt. In der Korrespondenz zwischen den Collagen und Gedichten öffnen sich neue Dimensionen der Wahrnehmung.

strand:GUT

2009
Sujet Verlag, Bremen, ISBN: 978-3-933995-35-3
48 Seiten, €20,00

„strand:GUT“ ist ein multimediales Projekt, das dem Thema „Transformation“ gewidmet ist: Michael Weisser hat über Jahre hinweg die anonymen Objekte im Sand der Strände fotografiert und bildnerisch digital abstrahiert und Inge Buck hat sich von diesen Bildern zu prägnanten Gedichten inspirieren lassen. Ort des Geschehens ist der schmale Grat zwischen Meer und Land.

Städtebilder - Bremen, Danzig, Riga

Anthologie (deutsch-polnisch-lettisch), 2008
Edition Lumiére, ISBN: 978-3-934686-62-5
225 Seiten, €19,80

Bremen – Danzig – Riga: Seit über zwei Jahrzehnten besteht zwischen den drei Hansestädten ein lebendiger Kulturaustausch. Schriftstellerinnen und Schriftsteller treffen sich zu Lesungen und Workshops, beteiligen sich an Veranstaltungen im Rahmen der Städtepartnerschaften, gestalten den literarischen Dialog zwischen einst gegensätzlichen Welten. Aus diesen persönlichen Begegnungen und öffentlichen Literaturveranstaltungen entstanden die Idee und das Konzept zu der nun vorliegenden dreisprachigen Anthologie in deutscher, polnischer und lettischer Sprache, ein interkultureller Dialog zwischen den Hansestädten.

Herausgegeben von Inge Buck, Birgid Hanke, Wolfgang Schlott

An diesem Tag

Gedichte, 2006
Sujet-Verlag Bremen, ISBN: 978-3933995223
64 Seiten, €16,80

An diesem Tag geschehen ungewöhnliche Dinge – an diesem Tag „umarmte ich das Meer“, an diesem Tag wirft Kafkas Schatten seinen Schatten auf eine Prager Gasse, an diesem Tag sitzt ein Mann mitten im Krieg auf der kriegsabgewandten Seite des Erdballs und angelt. Eine Poetin, die in wenigen Zeilen ihren eigenen Kosmos gestaltet.

Natur, Verfall, Krieg, Tod, Liebe – das sind die Themen, mit denen sich Lyrik immer wieder auseinandersetzt, aber wie Inge Buck hier die Sprache verkürzt zu Bildern, wie sie Geschichten komprimiert in Wörter, das ist oft überraschend, manchmal komisch, manchmal anrührend, manchmal lakonisch, nie sentimental. Es sind Geschichten hinter der Geschichte.

Die Zeichnungen zu diesen Gedichten hat die ebenfalls in Bremen lebende armenische Künstlerin Marietta Armena am Computer fabuliert. Es entstehen neue Geschichten aus den Geschichten hinter den Geschichten.

Hier begegnen sich zwei Künstlerinnen, die sich – zweidimensional sozusagen – glücklich ergänzen, und die doch in dieser Zusammenarbeit jede ihre ganz eigene Form bewahren.

Ich habe eine Landkarte im Kopf und andere Hörbilder

Beiträge zur Kulturgeschichte im Radio, 2005
Edition Lumiére, ISBN: 978-3-934686-31-1
242 Seiten, €24,80

Engel – gibt’s die? Warum gehen Menschen auf den Friedhof? Wer nimmt das Leiden der Tiere wahr? Warum werfen sich Selbstmörder vor den Zug? Wie bewältigen blinde Menschen ihren Alltag? Was essen Mönche und Nonnen? Welche Geschichten erzählen Steine auf dem jüdischen Friedhof? Hörbilder aus Originaltönen, mit dem Blick in Lebenswelten, die sich mitten in der Gesellschaft befinden und doch am Rande. Sie sind durchzogen von beunruhigenden, verstörenden Unterströmungen, die gemeinhin ausgeblendet werden. In den Hörbildern von Inge Buck werden sie wahrnehmbar. Alle hier versammelten Stücke wurden von Radio Bremen zwischen 1998 und 2004 produziert und ausgestrahlt. Mit der vorliegenden Publikation werden sie in Buchform aufbewahrt, auch wenn die Tonbänder gelöscht sind.

Mit schwarz-weiß Abbildungen von Ingo Trauer.

Boleslaw Fac (1929-2000) - Dichter und Vermittler deutsch-polnischer Literatur

Anthologie (deutsch-polnisch), 2002
Edition Temmen, ISBN: 978-3-86108-341-2
127 Seiten, €5,00

Der polnische Schriftsteller und Grass-Übersetzer Boleslaw Fac, der im Winter 2000 in Danzig gestorben ist, hat den in den achtziger Jahren abgerissenen Dialog zwischen polnischer und deutscher Literatur neu auf den Weg gebracht. Zum Gedenken an ihn ist diese Publikation erschienen, in der insbesondere Bremer Schriftstellerinnen und Schriftsteller versammelt sind, die durch persönliche oder literarische Begegnungen mit ihm angeregt wurden. Aber auch Boleslaw Fac kommt im vorliegenden Band mit Lyrik und Prosa zu Wort. Erstmals werden hier Auszüge aus seinem Briefwechsel mit Günter Grass aus den Jahren 1975 bis 1989 veröffentlicht. Darüber hinaus enthält die Anthologie persönliche, literarische, und wissenschaftliche Beiträge polnischer Autoren zu Boleslaw Fac, die hier erstmals in deutscher Übersetzung (Übersetzer: Wolfgang Schlott) vorliegen. In ihnen zeichnen sich die schwierigen Lebensumstände eines polnischen Intelektuellen unter den repressiven Bedingungen der kommunistischen Staatsmacht ab sowie die Konturen eines Kenners und Gestalters der von Tragik und Missverständnis gezeichneten polnisch-deutschen Literaturgeschichte. Der Band aus Lyrik, Prosa, Erinnerungen und Essays wird ergänzt durch schwarz-weiß-Fotos aus privaten Archiven.

Herausgegeben von Inge Buck, Konstanze Radziwill, Wolfgang Schlott

Krähenherz

Gedichte, 1999
WMIT Druck- u. Verlags-GmbH, ISBN: 3-9295-42-15-3
53 Seiten, €6,95

„Moorgräben / die um mein Leben / gezogen sind“, heißt es in Inge Bucks Bremen-Zyklus. Nicht um Begrenztheit oder Verbundensein mit einem Ort oder einer Landschaft geht es. Worte wie „Reise“, „Besuch“ oder „Zurückgekehrt“ deuten an, wie sehr alles in Bewegung bleibt. Der Blick auf die bekannte Umgebung, auf die Stadt ist kein schwelgerischer. Wie eine Landkarte funktioniert „Krähenherz“, wie eine imaginierte Landkarte.

Eine andere Abteilung versammelt Gedichte, die um das Aufscheinen des Vergangenen in der Gegenwart kreisen. Es ist eine bestimmte, eine deutsche Vergangenheit. „Jetzt wachsen Bäume / entlang der Lagerstraße“, heißt es da. Die Natur erobert den Ort zurück, der heißt „Stammlager I“. Bucks Gedichte nähern sich einer Leerstelle, etwas Verschwundenem. Ein anderer Blick, andere Wege des Erinnerns.

Veranstaltungen


Bremer BuchPremiere – Schlafende Hunde VI: Politische Lyrik

Das ist bereits der sechste Band mit politischer Lyrik, die in anderthalb Jahrzehnten vom Leipziger Autor Thomas Bachmann unter der Überschrift „Schlafende Hunde“ herausgegeben wird. Diesmal hat er 48 Autoren um sich versammelt, die einen Blick auf die Welt werfen. Politische
Lyrik von und mit Martina Burandt, Ulrike Marie Hille,
Rudolph Bauer, Inge Buck und Ursula Pickener.


Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Bremer Literturkontor und Stadtbibliothek Bremen.
Eintritt frei.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 25.04.2019
19:00

Ort
Villa Ichon

Kategorie(n)


Inge Buck: „Frühlingsvogel – Lyrik und Musik“

Foto: Julia Baier

Ein Zusammenspiel von Lyrik und Musik:
Inge Buck wird aus verschiedenen ihrer Werke vorlesen. Ergänzt wird die Lesung durch eine musikalische Begleitung von Madjid Mohit.


Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 19.03.2019
19:00 - 20:30

Ort
Bürgerhaus Obervieland

Kategorie(n)


„Noch ist Raum für ein Gedicht“: Welttag der Poesie

Lesung mit Texten von Rose Ausländer, Ingeborg Bachmann, Gottfried Benn, Charles Baudelaire, die von Inge Buck und Marlis Thiel vorgetragen und von Bettina Schaller-Eggstein musikalisch begleitet werden.

Foto: Julia Baier

Inge Buck wurde 1936 in Tübingen geboren. Studium der Literatur- und Theaterwissenschaft, Psychologie und Publizistik in Tübingen, München und Wien. Dr. phil. Sie arbeitete als Redakteurin beim Deutschlandfunk, Köln und als Kulturwissenschaftlerin an der Hochschule Bremen. Derzeit lebt und arbeitet Inge Buck als Autorin in Bremen. Arbeitsgebiete: Lyrik, Edition, Hörfunk-Features und Hörbilder, Biographie, Literaturkritik, Edition und Dokumentarfilm.

Foto: Privat

Marlis Thiel, geb. 1950 in Grevesmühlen in der damaligen DDR, 1961 nach Niedersachsen umgezogen, in Hannover das Abitur gemacht, zu studieren angefangen (Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte, Soziologie) in Göttingen, Berlin, zuletzt in Bremen, Examen gemacht (Dipl. Sozialwissenschaftlerin), Schriftstellerin geworden. 1998 Promotion mit einer Monographie über den Schriftsteller Klaus Mann.

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 21.03.2019
19:00

Ort
Buchhandlung Leuwer

Kategorie(n)


Inge Buck & Hartwig Struckmeyer: „Die Stadt Prag – in Briefen, Gedichten und Prosatexten“

Es lesen Inge Buck und Hartwig Struckmeyer, mit musikalischer Begleitung von Helga Blome auf der Violine

Foto: Julia Baier

Inge Buck wurde 1936 in Tübingen geboren. Studium der Literatur- und Theaterwissenschaft, Psychologie und Publizistik in Tübingen, München und Wien. Dr. phil. Sie arbeitete als Redakteurin beim Deutschlandfunk, Köln und als Kulturwissenschaftlerin an der Hochschule Bremen. Derzeit lebt und arbeitet Inge Buck als Autorin in Bremen. Arbeitsgebiete: Lyrik, Edition, Hörfunk-Features und Hörbilder, Biographie, Literaturkritik, Edition und Dokumentarfilm.

Hartwig Struckmeyer, 1934 in Bremen geboren, war Deutschlehrer, zeichnet und malt seit seiner Kindheit, schreibt Gedichte und Geschichten und betreibt zur Zeit eine Galerie in Beverstedtermühlen.


In Kooperation mit dem Bremer Literaturkontor, dem Sujet Verlag, dem Donat Verlag und der Buchhandlung Franz Leuwer

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 26.03.2019
19:00

Ort
Buchhandlung Leuwer

Kategorie(n)


Bremer BuchPremiere: „Nachtwind“ mit Inge Buck

Herbst und doch kein Herbst am Ende eines Sommers: Gedichte über den Rhythmus der Jahreszeiten und über ihren unmerklichen Verlust.Mit Hölderlin am Neckarufer und Maria Theresia im barocken Garten in Wien: Gedichte über Orte und Städte, wo Vergangenheit und Gegenwart sich begegnen, wo die Geschichte spürbar wird. Gedichte über die Schrecken der Gegenwart, die den gewohnten Alltag durchkreuzen und verstören, während der Nachtwind um das Haus fegt. Und immer wieder ist der unaufhaltsamen Ablauf der Zeit Thema der Gedichte: es wird Abend und wieder Morgen, während die Todesnachricht die Uhren nicht anhält. Unbeirrt ist von der Schönheit der Erde die Rede, von verborgenem Wurzelwerk, ziehenden Wolken, von Augenblicken der Wahrnehmung und des Erkennens. Die Gedichte werden durch die Cartoons von Lothar Bührmann begleitet.

Foto: Julia Baier

Inge Buck wurde 1936 in Tübingen geboren. Studium der Literatur- und Theaterwissenschaft, Psychologie und Publizistik in Tübingen, München und Wien. Sie arbeitete außerdem als Redakteurin beim Deutschlandfunk und als Kulturwissenschaftlerin an der Hochschule Bremen. Derzeit lebt und arbeitet sie als Autorin in Bremen.

 

 


Einführung: Hartwig Struckmeyer
Musik: Dieter Weische (Bambusflöte)
Bremer BuchPremiere – eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Bremer Literaturkontor und Stadtbibliothek Bremen
In Kooperation mit dem Sujet Verlag und der Buchhandlung Leuwer

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 16.05.2019
19:00

Ort
Buchhandlung Leuwer

Kategorie(n)


Bremer BuchPremiere: Claudia Koppert – „Im Vogelgarten“

„Leben die Vögel bei uns, oder wohnen wir doch eher bei ihnen? Die Vögel waren jedenfalls schon da, als Bille und ich vor Jahren das Haus inmitten des gro­ßen eingewachsenen Gartens bezogen. Es war uns angenehm, dass immerzu Vögel zu hören waren und oft genug auch zu sehen. Nicht damit gerechnet hatten wir, wie nah uns die Vögel mit der Zeit kommen würden.“

Ein Buch über eine erstaunliche Entdeckungsreise vor der Haustür: zu fünfzig Nistkästen und ihren Nutzern, den Wildvögeln eines norddeutschen Bauerngartens. Zum Geflügel im Dorf und zu den Zugvögeln am Himmel. Glückliche Augenblicke, merkwürdige Begebenheiten, Unglücksfälle. Claudia Koppert erzählt spannend und informativ von Vögeln, ihren Eigenheiten, Nistgewohnheiten, den Materialien, die sie zum Nestbau verwenden, und wie es heute auf dem Land zugeht. Präzise beobachtet und von jahrelanger reicher Erfahrung getragen, entfalten die sechzehn Erzählungen eine große Gegenwärtigkeit.

Foto: Eike Pantzer

Claudia Koppert wurde 1958 in Heidelberg geboren und ist seit vielen Jahren freiberuflich als Verlagslektorin tätig. Außerdem geht sie Lehraufträgen und eigenen publizistischen Arbeiten, vor allem zu feministischen und gesellschaftspolitischen Themen, nach. Claudia Koppert lebt und arbeitet als Autorin und Lektorin im Bremer Umland.


 

Mit Illustrationen von Viola Konrad und Tilman Koppert
Einführung: Inge Buck
Musik: Brigitte Borchers


Bremer BuchPremiere – eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Bremer Literturkontor und Stadtbibliothek Bremen

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 07.05.2019
19:00

Ort
Buchhandlung Leuwer

Kategorie(n)