Annegret Achner

Foto: privat

Bremer Autorenstipendium 2019

Annegret Achner (*1947) hat nach einem Studium der Anglistik und Germanistik in Bochum, Tübingen und St. Andrews über 30 Jahre im Bremer Schuldienst gearbeitet. Zurzeit unterrichtet sie als Dozentin für Englisch an der VHS Bremen-Nord. Seit der Pensionierung und nach der mühevollen Korrektur von unzähligen Deutschaufsätzen fing sie selbst an zu schreiben und bildete sich in Schreibworkshops fort. Einige ihrer Erzählungen und Kurzkrimis gewannen Preise bei Schreibwettbewerben und erschienen in Anthologien – zuletzt im Krimiband „Ostfriesisch kriminelle Weihnacht“ (Wellhöfer Verlag, 2019). Annegret Achner ist aktive Teilnehmerin beim Literaturfest „Gastgeber Sprache“ in Bremen-Nord und sie betreibt einen eigenen Blog, in dem sie regelmäßig Kurzgeschichten veröffentlicht.

https://www.anne-achner.de/


Bücher

Reisefieber

Erzählungen, 2019
Books on Demand, ISBN: 9783748109631
136 Seiten, €9,80

Es ist das Reisefieber, das uns vom häuslichen Sofa vertreibt. Abenteuerlust und Neugierde auf fremde Länder und interessante Begegnungen lassen uns immer wieder die Koffer packen und aus dem Alltag ausbrechen. Die Auswahl der spannenden und vergnüglichen, traurigen und berührenden Geschichten wird in vielen Lesern und Leserinnen die Sehnsucht wecken, ein Flugticket zu buchen, eine Schiffsreise zu planen, den Sitzplatz im Zug zu reservieren oder das Auto noch schnell zur Inspektion zu bringen.

Good-Bye, Love

Mordgeschichten, 2017
CreateSpace Independent Publishing Platform, ISBN: 1542814596
118 Seiten, €5,04

Ein Kisosk im Ruhrgebiet, ein portugiesisches Café, Honig sammelnde Bienen, giftige Kräuter und zwei riesige Pythons spielen u.a. eine Rolle in den neuen Mörderischen Geschichten von Annegret Achner.

All inclusive

Erzählungen, 2016
CreateSpace Independent Publishing Platform, ISBN: 1523608145
146 Seiten, €6,38

In den unterschiedlich langen Erzählungen geht es um Begegnungen im Alltag. Ist ein All-Inclusive-Urlaub eine gute Idee? Warum wird im Film bei der letzten Kuss-Szene abgeblendet? Was ist „Unsichtbares Theater“ ? Darf man einen Gottesdienst stören? Gibt es Geistwesen? Zwischenmenschliche Beziehungen werden unter die Lupe genommen und analysiert.

Veranstaltungen


Lesung der Bremer Autorenstipendiatinnen

Autorenstipendiatinnen 2019: Laura Müller-Henning und Annegret Achner

Zur Förderung ihrer Romanprojekte erhalten Laura Müller-Henning und Annegret Achner das Bremer Autorenstipendium 2019. Bei der Lesung werden beide Autorinnen ihre Projekte vorstellen und Auszüge vorlesen.

Foto: Marc Stravos

Laura Müller-Hennig leitet seit 2018 eine Schreibwerkstatt für junge Autor*innen. Für eine ihrer Geschichten war sie 2016 für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi nominiert.

In ihrem Romanprojekt „Die Oma im Baum“ erzählt Laura Müller-Hennig von der knapp siebenjährigen Mona, die am Bremer Stadtrand in finanziell prekären Verhältnissen bei ihrer alleinerziehenden Mutter aufwächst. In ihrer Erzählweise lehnt sich die Autorin dabei gekonnt an die Perspektive der Siebenjährigen an und entfaltet in Episoden verschiedene Erinnerungen an die Kindheit ihrer Protagonistin. Vor allem der Tod der Oma und das Verschwinden ihrer besten Freundin Esra hinterlassen Spuren in Monas Träumen, auf Möbeln und in Räumen.

Foto: privat

Annegret Achner hat  über 30 Jahre im Bremer Schuldienst gearbeitet. Zurzeit unterrichtet sie als Dozentin für Englisch an der VHS Bremen-Nord. Seit der Pensionierung und nach der mühevollen Korrektur von unzähligen Deutschaufsätzen fing sie selbst an zu schreiben und bildete sich in Schreibworkshops fort. Einige ihrer Erzählungen und Kurzkrimis gewannen Preise bei Schreibwettbewerben und erschienen in Anthologien – zuletzt im Krimiband „Ostfriesisch kriminelle Weihnacht“ (Wellhöfer Verlag, 2019)

Annegret Achner widmet sich in ihrem Romanprojekt „Beifang“ der Überfischung der Fischbestände. Vor diesem Hintergrund entwickelt sie eine Kriminalgeschichte. Der alte Fischer Knudsen, sein Neffe Enno und der Biologiestudent Jan, der ein Praktikum auf
Knudsens Kutter absolviert, ziehen bei einem nächtlichen Fischfang auf der Nordsee eine
Leiche an Bord, die sich im Netz verhakt hat. »Schiet, das sieht komisch aus. Ganz verwest«, sagt er und kneift die Augen zusammen. »Wahrscheinlich ein Schweinswal. Von Robben angeknabbert.« Dieser „Fang“ ist der Ausgangspunkt für einen politischen Krimi über illegale Fischerei, die Machenschaften der Fischmafia und das gravierende Umweltproblem Überfischung.


Moderation: Karen Struve und Ian Watson
Begrüßung: Dr. Alexandra Tacke (Senator für Kultur) und Jens Laloire


Eintritt: frei

 

Veranstaltungsdetails

Datum und Uhrzeit
Daten: 10.01.2020
20:00

Ort
Kukoon - Kulturcafé

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