Vielleicht das Meer, Texte 2005

Vom 31.07.2013 in

Die Autorin beschreibt in einem außergewöhnlichen Sprachrhythmus anhand szenischer Annäherungen Leben und Werk der berühmten französischen Schriftstellerin Marguerite Duras (1914-96). In fünf erzählten Bildern streift sie immer wieder die dünne Scheidewand zwischen phantasievollem Aufleben und deprimierenden Abstürzen im Prozeß der schriftstellerischen Arbeit.
Ein Text um Fiktion und Wirklichkeit beim Schreiben, in dem die Protagonistin Duras ihre Figuren durch ihre Texte gehen sieht. »Sie schauen die Blumen nicht an. Sie schauen in die Ferne. Vielleicht sehen sie das Meer.«
Es geht um Liebe, Leben und Tod, aber vor allem um Not und Beglückung des Schreibens an sich und schließlich »das wunderbare Gefühl, ein Buch endlich in der Hand zu haben«.