Spiel der Tänzerin, Roman 2014

Vom 25.03.2015 in

Karl kennt jeder. Karl ist der höflich-korrekte Mann von gegenüber. Er ist die scheinbar farblose Figur im Zentrum einer düsteren Erzählung. Aber dieser Mann ohne nennenswerte Eigenschaften war nicht immer so. Auch Karl hat eine Geschichte, die Sylvia Meywerk Stück für Stück aufdeckt, bis sie zu dem einzigen großer Wunsch gelangt, dem Lebenstraum, der ihn antreibt. Das verleiht Karl zwar nicht mehr Farbe, aber er nimmt Gestalt an, gewinnt Kontur. Doch dann lässt die Hoffnung auf eine verspätete Erfüllung dieses Traums sein wohlgeordnetes Leben aus den Fugen geraten. Zerrieben zwischen Liebeswahn und moralischen Zwängen, zwischen schwankender Zuversicht und mütterlichen Intrigen, verfängt er sich in einem Spiel, das ihn an den Rand des Wahnsinns treibt. Oder sogar darüber hinaus?