On Rules and Monsters. Essays zu Horror, Film und Gesellschaft, 2008

Vom 29.07.2013 in

Hrsg. von Benjamin Moldenhauer, Christoph Spehr und Jörg Windszus

Mit Beiträgen von Linnie Blake, Jörg Buttgereit, Udo Franke-Penski, Dietrich Kuhlbrodt, Verena Kuni, Benjamin Moldenhauer, Uche Nduka, Jakob Schmidt, Tim Schomacker, Christoph Spehr, Dieter Wiene und Jörg Windszus.
Die Klassiker der Literaturgeschichte sind voll davon. Von der Ilias über Macbeth bis zum Faust, von Byron über Brecht bis Böll: Wer den Horror rausnimmt, dem bleibt wenig übrig. Im Horror sind immer geschichtliche Erfahrungen aufgehoben, und zwar zeitgeschichtliche. Hier lagert sich ab, was kollektiv erlebt wird und verarbeitet werden muss. Das Horrorgenre ist ein Trainingslager für die Psyche. Was in der Sozialisation an den Rand gedrängt wird, rückt es zurück ins Zentrum.