Nachtwind

Vom 03.04.2019 in

Herbst und doch kein Herbst am Ende eines Sommers: Gedichte über den Rhythmus der Jahreszeiten und über ihren unmerklichen Verlust.

Mit Hölderlin am Neckarufer und Maria Theresia im barocken Garten in Wien: Gedichte über Orte und Städte, wo Vergangenheit und Gegenwart sich begegnen, wo die Geschichte spürbar wird. Gedichte über die Schrecken der Gegenwart, die den gewohnten Alltag durchkreuzen und verstören, während der  Nachtwind um das Haus fegt. Und immer wieder ist der unaufhaltsamen Ablauf der Zeit Thema der Gedichte: es wird Abend und wieder Morgen, während die Todesnachricht die Uhren nicht anhält. Unbeirrt ist von der Schönheit der Erde die Rede, von verborgenem Wurzelwerk, ziehenden Wolken, von Augenblicken der Wahrnehmung und des Erkennens.

Die Gedichte werden durch die Cartoons von Lothar Bührmann begleitet.