Ich lebe in einem Wassertum am Meer, was albern ist

Vom 28.03.2019 in

Carl-Christian Elzes neuer Gedichtband formuliert implizit eine gewisse Angst­freiheit vor Pathos, traut sich, Ich zu sagen, hat keine Scheu davor, sich persönlich zu offen­baren. Es ist eine Jagd von der Selbstbeobachtung zur Selbsterkenntnis, in der das lyrische Ich zugleich Jäger und Gejagter ist. Die Jagd führt den Leser, der zu ihrem Zuschauer gemacht wird, durch die konkrete Umgebung oder über die Felder sprachlicher oder symbolischer Assoziationen, wobei sich zwischen den Versen erstaunlich viel lyrisches Funkeln finden läßt.