Die Schönheit der Welt

Vom 26.10.2020 in

Héctor Tizóns letzter Roman (2004) „Die Schönheit der Welt“ (La belleza del mundo) vereint zentrale Motive des Autors wie Unrast, Unbehaustheit, Liebe und Verrat sowie die Schwierigkeit der Verständigung. Es geht um einen zunächst namenlosen jungen Imker, der sich eine bescheidene Existenz aufgebaut hat, bis ein plötzliches Ereignis sein mühsam gewonnenes Idyll zerstört und ihn völlig aus der Bahn wirft. Alles hinter sich lassend, zieht er zwanzig Jahre durch die Welt, um an seinen Ursprung zurückzukehren und um zu verstehen, was damals geschah – die Odyssee eines Antihelden, weshalb die drei Teile des Romans auch durch Zitate aus dem Homerschen Epos eingeleitet werden. »Ein bewegender, schmerzhaft schöner Roman«, schrieb ein Kritiker.

Autor: Héctor Tizón, Übersetzung: Reiner Kornberger