Zum Thema: Shared Reading

Mit einem Vortrag und offener Gesprächsrunde waren die Literaturexperten Carsten Sommerfeldt und Thomas Böhm aus Berlin am 28. Februar im Wall-Sall der Zentralbibliothek zu Gast um „Shared Reading“ in Bremen vorzustellen. Der Publikumsandrang war enorm und es gibt viele Bremerinnen und Bremer, die großes Interesse haben, das Thema weiter zu verfolgen. Das Literaturhaus hat einen Mailverteiler eingerichtet, um alle Interessierten auf dem Laufenden zu halten. Wer also über die nächste Schritte auf dem Weg zu einer Shared Reading Community in Bremen informiert werden möchte, melde sich bitte an bei heike.mueller@literaturhaus-bremen.de

Worum geht es?
Die klassische Wasserglaslesung hat keineswegs ausgedient – doch sie ist längst nicht mehr Standard. Wer die Entwicklung der virtuellen Lese- und Gesprächskultur erlebt, das Teilen und Kommentieren in den sozialen Medien etwa, wird sich fragen ob sich das klassische Format „Lesung“ nicht um Elemente shared_reading_logoanreichern lässt, die dem Moment der Partizipation stärker Rechnung tragen.  Aus England kommt brandaktuell das „Shared Reading“, übersetzt: Geteiltes Lesen. Das nämlich ist auf der britischen Insel zu einer wahren Massenbewegung geworden. Menschen lesen sich dort gegenseitig etwas vor und kommen dadurch zwanglos in ein Gespräch. Shared Reading wird seit mehr als fünfzehn Jahren in Liverpool von The Reader, einer gemeinnützigen Organisation in den unterschiedlichsten Bereichen mit großem Erfolg angewandt: in Kindergärten, Schulen, Gefängnissen, Gemeindezentren, in Unternehmen und natürlich auch in Bibliotheken.

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