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Team und Aktivitäten Die Idee | The Idea
Bremen braucht ein Literaturhaus! Wunsch und Idee entwickelten sich im Kontext der Bewerbung zur Kulturhauptstadt. So bildete sich Anfang 2004 ein Kreis von Literaturakteuren, der sich schnell auf das Ziel verständigte, ein virtuelles Literaturhaus zu erschaffen: als zentrales Informationsportal und lebendiges Forum für den Literaturbetrieb in Bremen. Der Fachkreis bündelte Kräfte aus bewährten und wichtigen Einrichtungen, Initiativen und Projekten - wie die Stadtbibliothek, Radio Bremen, die Edition Temmen, das Literaturforum, die Günter-Grass-Stiftung, das Bremer Literaturkontor und andere mehr.
The original idea was forged when a group of literary activists got together in 2004 just as Bremen was preparing to apply for the title of European Capital of Culture 2010. They quickly agreed on the innovative form of a virtual literature house to act as a central information portal and an active forum for literary life in the city. This planning group was recruited from important and tried-and-tested organisations, initiatives and projects like the Municipal Library, Radio Bremen, the Günter Grass Foundation, the Bremer Literaturkontor and others. Die Gründung | The Founding of the Literature House Die Initiative der Literaturakteure mündete im November 2004 in der Gründung des Vereins "Bremer Literaturhaus (virt.) e. V." als Träger des Projektes mit Sitz in der Villa Ichon am Goetheplatz. In den Vorstand wurden Dr. Silke Behl (Radio Bremen), Erwin Miedtke (Stadtbibliothek Bremen) und Jürgen Dierking (Bremer Literaturkontor) gewählt. Alle relevanten Literaturinstitutionen, aber auch Autoren, Buchhandlungen und Verlage gehören zu den Gründungsmitgliedern des Vereins. Die Projektleitung übernahm Heike Müller.
In November 2004 the Society for the Bremen Virtual Literature House, with an office in the Villa Ichon, Goetheplatz 4, was founded as a charity to carry out the project. Elected to the steering committee were Dr Silke Behl (Radio Bremen), as founding chair, Erwin Miedtke (Bremen City Library) and Jürgen Dierking (Bremer Literaturkontor). Among the founding members were all the city's literary institutions, plus authors, bookshops and publishers. Heike Müller was appointed CEO. Die Realisierung | The Idea Becomes Reality Zum Jahresbeginn 2005 gab es im Rahmen der Bewerbungsaktivitäten zur Kulturhauptstadt einen allerersten Vorlauf - das Literaturhaus ging mit einer Bauzeichnung ins Netz und stellte aktuelle Informationen rund um die Verleihung des Bremer Literaturpreises zur Verfügung.
Im Frühjahr 2005 veranstaltete der Verein zahlreiche Workshops und organisierte Expertengespräche, in denen gemeinsam mit Bremer Literaturakteuren Inhalte und Struktur der Website erarbeitet wurden. Die Agentur artundweise, von einem Fachkreis ausgewählt, entwickelte das Grunddesign der Website: Die virtuelle Umsetzung der Idee eines Bremer Literaturhauses als grenzenloses Hochhaus, das die Anzahl seiner Stockwerke stetig erweitern kann und somit Offenheit und Freiraum für alle Beteiligten bietet. So entstand ein Literaturhaus, das an den Wolken kratzt und über Bremen hinaus Signale setzt. Im Dezember 2005 war es endlich soweit: Das Literaturhaus ging online! Ein lebendiges Forum ist entstanden, das über alles Wissenswerte rund um die Literatur aktuell informiert und den direkten Dialog zwischen Autoren und Literaturbegeisterten im Netz eröffnet. At the beginning of 2005, as the city's application as European Capital of Culture began to take shape, the House went online with a blueprint site containing up-to-date information about developments around the awarding of the Bremen Literature Prize (traditionally in January of each year). That spring the society instigated a number of workshops and panel discussions with experts, in which the contents and structure of the website were developed. A group of experts selected the "artundweise" agency to work out the basic design of the site - the concept of the Literature House as an unlimited skyscraper which could always be extended by new storeys and rooms and offer increasing open space to everyone involved.
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