Taschau, Hannelies

Zu Gast bei poetry on the road 2008.

 
Vita
Hannelies Taschau, in Hamburg geboren, lebt heute in Hameln. Seit 1967 arbeitet sie als freiberufliche Autorin. Die vielfach ausgezeichnete Autorin schreibt Gedichte, Erzählungen, Romane, Theaterstücke und Hörspiele. Ihr Thema sind Selbstfindungs- und Entwicklungsprozesse von Frauengestalten sowie die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Zuständen und der Zeitgeschichte der Bundesrepublik. Zu ihren bekanntesten Werken gehören die Romane »Landfriede«, »Dritte Verführung«, »Das Sommerhaus« und die Gedichtbände »Gefährdung der Leidenschaft« und »Wundern entgehen«.
Hannelies Taschau ist Mitglied im P.E.N. und im Verband Deutscher Schriftsteller.

Auszeichnungen:
1968 - Literatur-Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen
1975 - Preisträgerin im Dramatiker-Wettbewerb der Wuppertaler
Kammerspiele
1980 - Niedersächsisches Künstlerstipendium
1985 - Kurzgeschichten-Wettbewerb der Stadt Arnsberg
1990 - Künstlerstipendium Schreyahn
1993 - Künstlerstipendium Worpswede
1995 - Kunstpreis für Literatur des Landes Niedersachsen
1996 - Stipendium Kloster Cismar
2000/2001 - Villa Concordia, Bamberg

 
Veröffentlichungen (Auswahl)
Männerkind
Gedichte, 2006

BUCH&media, München

84 S.

ISBN-13: 978-3865202253

€ 8,50

Kurzbeschreibung
Hannelies Taschau ist eine präzise analysierende Lyrikerin, die mit ihrem feinen Sensorium das Herz der Dinge herauskristallisiert. Das gilt für klassische Verortungsmotive des Menschen im Universum (»Ich werde wach ich sehe«) wie für Beobachtungen der Erfahrungswelt der Dichter (Kafka beim Rodeln in »Angriff«, das Hadern Hölderlins in »Hölderlin und wir«). Ebenso greift Taschau Stimmungen und Beziehungsgeflechte auf, die sie mit kunstvoller Lässigkeit zum Leuchten bringt.

Doppelleben
Gedichte, 2000

BUCH&media, München

104 S.

ISBN-13: 978-3935284158

€ 19,50

Kurzbeschreibung
Das Gedicht stellt für Hannelies Taschau die unmittelbarste und dringlichste Ausdrucksform dar. Stets verbindet sich damit die Überzeugung, dass die Bewegungskraft der Vorstellungen auch im Gedicht erfahrbar macht, was ohne sie blindlings geschieht. »Schreibend artikuliere ich meine Ängste und Hoffnungen und teile mich anderen mit; das halte ich in unserer Situation noch für sinnvoll: zu ermuntern, sich zu sehnen, sich zu wehren.«

Das Sommerhaus
Roman, 1995

Nagel & Kimche, Zürich

156 S.

ISBN-13: 978-3-312-00206-1

€ 17,90

Kurzbescheibung
Hannelies Taschaus Roman "Das Sommerhaus" erzählt die Geschichte einer erwachsen gewordenen Liebe. Vor Jahren haben sich Vera und Leo getrennt. Mit der Zeit rücken die Verletzungen und Unvereinbarkeiten in den Hintergrund, eine vorsichtige Annäherung beginnt, die unaufhaltsame Heilung einer Trennung.

Literaturhaus Bremen